Volltext: Zur neuen Karte des Fürstentumes Liechtenstein

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Gegen. Osten steigt die Grenze bald vom Naafkopf nördlich am Berg- 
abhange tief hinab gegen St. Nochus (Nenzinoer-Himmel) beinahe 
bis zur Sohle des Gamperdonathales und zieht sich östlich vom Sa- 
reiser << w oder allmählich den Bergabhang hinauf auf den Hoch- 
grat zum 'onfavf, Von dort bleibt sie auf .dem Lergkamme ; nur 
vor dem (* + (inakopf fällt sie, in die Absenkung des Bergzuges zwischen 
dem 2 alorihtha!e und dem Gampbachthale etwas hinuntersteigend. 
Vom Galinathate bewegt sich die Grer*e auf dem Bergrücken der 
Abzweigung zum Ziegerberge, steigt hinab in das Saminathal und 
über den Bach und dann hinauf zur Drei-Schwestern-Gruppe, welche 
fie im witzen Winkel umzieht, um dann auf dem Bergzuge b15 unter 
der Ro,1 weiter zu schreiten und von dort zwischen Galmist und 
Schaanwald rasch den Bergabhang hinunterzusteigen. Nach leber- 
jezung der C bene zwischen Tisis und Mauren, erklimmt sie die ziem- 
lich steile südöstliche “'ergwand des Schellenverges, zieht längs dem 
Berggrate bei der Rutne Scellenberg vorbei, durchschneidet dann 
etwas östlich von Hinter-Schellenberg plötzlich den Bergzug und läuft 
unter Berbehaltung einer nordwestlichen Richtung sodann durch die 
Rheinebene über den Kanal nördlich von Ruggell zum Rhein. Hier 
in der Nähe des österreichischen Weilers Zangs Ust der nördlichste, 
am Ellhorn und an der Falknis der südlichste, im Sareiserjoc<h der 
östlich) ex und in der Rheinbiegung bei Trübbach der westlichste Grenz- 
punkt des 2 ürstentumes Liechtenstein. 
Der FNahmen des Kartenbildes wurde den Grenzen des Fürsten- 
tumes md,t enge angeschmie3t, sondern ziemlich weit über dieselben 
hinausgedehnt. Cs galt das Land in seinem physischen und natürlichen 
Zusammenhar“*? mit den Nachbarländern zu zeigen und den Be- 
wohnern auch «ec Situation jener Punkte außerhalb des Lauoes vor 
Augen ? 1 fähren, welche sie entweder täglich vor sich sehen oder mit 
deren Syevbifkerung jie in regem Verkehre stehen. Las Zürstentum 
bildet den Mittelvunkt dieses Bildes und tritt aus demtwen mit 
seinen Gebirgszügen, Thälern und Wasserläufen unverstümmelt jeraus. 
Die auf Grundlage der korrekten horizontalen Kurvenzecchnrung 
mit Benutzung eines naturgemäßen Kolorits in Anwendung ;„ebrachte 
senkrechte Beleuchtung verleiht der Karte ihren reliefartigen Charakter
	        

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