Volltext: Landeskunde des Fürstentums Liechtenstein

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namhaften Verdienst gewähren. Erwähnenswert ist auch die 
in einigen Gemeinden betriebene Maschinenstickerei. 
In allen Gemeinden bestehen Volksschulen. Die Schul- 
pflicht beginnt mit dem erfüllten 6. LebensSjahre und Dauert 
bei den Knaben bis zum vollendeten 17., bei den Mädchen 
bis zum vollendeten 16. LebenSjahre. Die Schulen werden 
teils von Lehrern, teils von Lehrschwestern aus dem Mutter- 
hause Zams geleitet. Es besteht Schulzwang und Unentgelt- 
lichkeit des Unterrichtes. In einigen Gemeinden sind auch 
Kleinkinderschulen errichtet. 
In Vaduz besteht die von Dr. Joseph Ludwig Graß 
(+ 1859 in Vaduz) gestiftete, zweiklassige Unterrealschule, Landes- 
schule genannt. 
Bodenbelchaffenheit, Gebirge und Flüsse. 
Der größte Teil des Landes ist Gebirgsland, nur das 
Rheingelände, in welchem die Mehrzahl der Ortschaften liegt, 
fann als Flachland betrachtet werden und ist von verschiedener 
Breite. Während 3. B. an der schmalsten Stelle, bei der 
Triesner Rüfe, der Gebirgsfuß beinahe vom Rhein bespült 
wird, dehnt sich die Ebene zwischen Nendeln und Bendern 
wohl eine Stunde weit aus. Die Länge des Flachlandes von 
der Graubündner Grenze (Fläscher-Berg) bis zur österreichischen 
(bei Bangs) beträgt 6 Wegstunden. Der Hauptsto> unserer 
Gebirge ist die Rhätikonkette, welhe im Süden des Landes 
liegt. Dieselbe scheidet von ihrem Ursprunge (Albuinkopf, Pik 
Buin) an bis zum Naafkopf das österreichische Kronland Vor- 
arlberg vom Kanton Graubünden; vom Naafkopf weg bis zu
	        

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