Volltext: Fürstin Eleonore Liechtenstein

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Znaim und Brünn und war eine umfangreiche Herrschaft 
mit 10 Waldrevieren; 15 Meierhöfen und“ etwa 22.000 Ein- 
wohnern. Die Stadt war unterthänig und bot damals, wie 
heute, nichts von geschichtlichem oder künstlerischem Interesse. 
Das kleine Paulanerkloster, das dort bestand, wurde 1786 auf- 
gehoben und in eine Fabrik mmgewandelt. Auch das Schloß 
hat in seiner Bauart nichts besonderes, liegt von kahlen 
Bergen eingeschlossen in einer reizlosen Gegend, aber es ist 
wohnlich ei.) xerichtet und hat einen schönen, parkartigen Garten. 
In seiner L?ähe beginnen die prachtvollen Wälder, welche sich 
stundenweit in's Land erstreen. Zn diesem Schlosse hatte 
Eleonore durc< viele Jahre den Sommer und Herbst zuge- 
bracht. Hier lebte sie in der stolzen Unabhängigkeit, die sie 
begehrte. Hier sah sie ihre Kinder sich in fris<er Zugend 
entfalten, hier fand sie allmählich den Frieden, die Milde 
und Gerechtigkeit, deren sie so sehr bedurfte.
	        

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