Volltext: Das Fürstentum Liechtenstein und der gesamte Fürst Johann von und zu Liechtensteinsche Güterbesitz

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Die Handhabung der Jagdpolizei erfolgt nach 
den Bestimmungen der Gesetze vom 3. Oktober 
1872 und vom 4. August 1894; um dem Mißbrauche 
mit Waffen und Munitionsgegenständen zu begegnen, 
wurde das Waffengesetz vom 12. Juli 1897 erlassen. 
Die Fischerei ist nach dem Fischereigesetze 
vom 16. November 1869 ebenfalls Staatsregale. Be- 
züglich der Fischerei im Rheine, soweit dieser Grenz- 
fluß ist, gelten besondere Bestimmungen. 
d) Wasserbau. Die Benützung der Gebirgs- 
bäche und Binnengewässer sowohl zum Betriebe 
von Wasserwerken als zur Bodenbewässerung bedarf 
nach dem Gesetze vom 7. August 1864 der Bewill- 
gung der Regierung; KEntwässerungsanlagen und 
damit in Verbindung stehende Güterregulierungen 
sind der Leitung und Beaufsichtigung der Re- 
gierung unterstellt, der auch die Entscheidung über 
streitige Wasserrechtsfragen zusteht. Zahlreiche 
Gesetze, aus welchen speziell jene vom 16. Oktober 
1865, 14. Jänner 1873 und 16. Dezember 1891 her- 
vorgehoben werden, sowie vielfältige Verordnungen 
befassen sich mit der Art der Ausführung, mit der 
Instandhaltung und mit der Subventionierung der 
Rheinschutzbauten, deren wirksame Inangriffnahme 
vorzugsweise durch ein beträchtliches, von Sr. 
Durchlaucht unyerzinslich gewährtes Darlehen, auf 
welches sich das Gesetz vom 2. Februar 1873 be- 
zieht, ermöglicht worden ist; die Oberaufsicht über 
diese Bauten führt die Regierung, welcher als Beirat 
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