Volltext: Das Fürstentum Liechtenstein und der gesamte Fürst Johann von und zu Liechtensteinsche Güterbesitz

D. 
Güterbesitz 
Seiner Durchlaucht des Prinzen 
Kriedrig non und mu Kiehkenlkein, 
k. u. RB. Oberfileutnant im Ulanenregiment Mr. 4, Hitter des 
Ordens der Cifernen Brone IL Mlalfe, Befiher des Militär- 
perdien/ikrenzes, Kommandeur des Royal-Viktoria- Ordens, 
Befther der englifhen Brönungsmedaille 2C. 2C. 
Domizil: Wiener-Neustadt. 
Der gesamte Güterbesitz ist administrativ der Güter- 
Oberverwaltung in Rosegg unterstellt. 
I. Gut Rosegg und Rosenbach 
in Kärnten. 
Politischer und Gerichtsbezirk Villach. 
Gesamtarea 4189-74 Hektar. 
Gesamte direkte Steuern 4585 K, Umlagen 1465 K. 
Geschichte. In historischer Zeit wird Rosegg um 891 in 
Urkunden erwähnt, und zwar unter dem Namen Rase. Ebenso 
in einer Urkunde des Patriarchen Udalrich von Aquileja vom 
Jahre 1171, Dieser Name Rase ging dann auf ein Ritter- 
geschlecht über, welches meist im üblen Sinne von sich sprechen 
machte, aber auch dem Rosenthale seinen Namen gab. Es 
waren Ministeriale des Bistums Bamberg. Der letzte Rase fiel 
1386 in der Schlacht bei Sempach neben Leopold von Öster- 
reich. Jetzt kam der herrenlose Besitz an die Landesfürsten 
zurück. die ihn durch Pfleger verwalten ließen.
	        

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