Volltext: Das Fürstentum Liechtenstein und der gesamte Fürst Johann von und zu Liechtensteinsche Güterbesitz

Güterbesitz 
Seiner Durchlaucht des Prinzen 
Franz von und zu Kichtenffein, 
erbl. Mitglied des Herrenhaufes des Öfterr. Meichsrates, R. u. KR. 
Oberleutnant id. Ref. des Wlanenregiments x, 12 2C. 2C, 
Domizil: Im Sommer auf Schloß Hollenegg, im Winter in Wien. 
I. Die Güter im Sulm- und Laßnitztale 
im politischen Bezirke Deutsch-Landsberg in Steiermark, 
bestehend aus den Fideikommißgütern Deutsch-Landshberg, 
Feilhofen, Frauenthal, Hollenegg, Limberg und Schwan- 
berg, dann dem Allodialgute Sommerhof. 
Gesamtarea 8,443:54 Hektar. 
(Äcker 155 ha, Wiesen 318 ha, Gärten 12 ha, Weingärten 
7 ha, Hutweiden 48 ha, Wald 6,210 ha, Alpen 1,486 ha, Teiche 
14 ha. Bauarea 6 ha, unproduktiv 191 ha.) 
Der Güterbesitz im Sulm- und Laßnitztale erstreckt sich 
über den östlichen Abhang des Koralpen-Gebirgszuges und erhebt 
sich aus den vorgenannten Tälern. zu mäßig steilem Gebirge, 
welches westlich am Hauptgrat vom Moschkogel bis zum Glitz- 
bache die steiermärkisch-kärntner Landesgrenze und von der 
Koralpe nordwärts die Wasserscheide zwischen der Mur und 
Lavant, südwärts aber auf eine kurze Strecke jene zwischen 
der Mur und Drau bildet. 
Geschichte. Die Herrschaft Deutsch-Landsberg gehörte bis 
zum Jahre 1805 zum Erzstifte Salzburg, welches dieselbe am 
14. April 1805 an die k. k. Staatsgüteradministration veränßerte; 
von dieser wurde sie im Jahre 1811 an den Grafen Moriz Fries 
verkauft. von welchem sie samt den Gütern Frauenthal und 
RB
	        

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