Volltext: Das Fürstentum Liechtenstein und der gesamte Fürst Johann von und zu Liechtensteinsche Güterbesitz

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Die Burg Tollenstein (auch Dohlenstein usw.) wurde 
um die Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut, 1337 von den Zit- 
tauern erobert und zerstört, später wieder aufgebaut, jedoch 
im Jahre 1642 abermals yon den Schweden zerstört. 
a) Landwirtschaft 6409 ha (111:37 J.). 
Der gesamte landwirtschaftliche Besitz in Böhmen 
(in den Gemeinden Nieder-Ehrenberg, Ober-Hennersdorf, 
Rumburg, Schönborn und Warnsdorf), dann im König- 
reiche Sachsen (in den Gemeinden Neu-Leutersdorf, Nieder- 
Leutersdorf und Josefsdorf) ist verpachtet. 1:487 ha Fun- 
dationsgründe bei Rumburg sind dem Kapuzinerkonvent 
für die Dauer seines Bestandes unentgeltlich überwiesen. 
Patronatskirchen: Rumburg, Warnsdorf, Georgen- 
thal, Niedergrund und die Loretto-Kapelle im Kapuziner- 
kloster, 
Patronatspfarren : Rumburg, Warnsdorf und 
Georgenthal. 
_ Stiftungen: Kapuzinerkovent in Rumburg (diese: 
Stiftung gründet sich auf den Kaufvertrag v. 19. Jan. 1681). 
Fürstin Christina Theresia von Liechtenstein und Herzogin 
Anna Christina von Sachsen-Weißenfelssche Waisenhaus- 
stiftung (Stiftsbrief ddo. Wien, den 8. Januar 1795). 
Gutsverwaltung in Rumburg: 
Gutsleiter Emanuel Till in Rumburg, 
Gutskanzlist III. Kl. Franz Köhler in Rumburg, 
1 Kanzleidiener., 
b) Forstwirtschaft 2,303: ha (4,003:0ı da). 
Jahreseinschlag in der H.-N. 9,054 Fm. 
Forstamt in Rumburg: 
Forstamtsleiter-Oberförster III. Ki., diplom. Forstwirt, 
Otto Bittmann in Rumburg, 
Forstamtsadjunkt II. Kl. Anton Plevka in Rumbure.
	        

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