Volltext: Denkschrift über den Uferschutz am Rhein und die neuesten Bestrebungen für eine durchgreifende Stromregulirung von Ragaz bis zur Mündung des Rheins in den Bodensee

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Erfütlung“ihrer Pflicht mähne und für zwermäßige-Aus- 
führung dv) Arbeiten sorge. Am besten würden"sich'frei- 
li< Mittelalieder zwischen den wuhrpflichtigen Gemeinden 
und dem Wasserbauinspektor, das heißt Unterinspektoren bes 
währenz allein man sei einer Veamtenvermehrungabhöold 
undso habe man'wenigstens Wuhrmeistereien für je eine, 
zwei oder-inehrere politische Gemeinden geschaffen uind 
die Ortsgemeinden oder Rhoden beschränken wollen. 
Wir lassen diesen Motiven kurz den Inhalt der Verord- 
nung selber jeiaen: 
Im Art: 4 diesev-Verordnung wird erklärt, 5,der Ufer- 
bau:am Rheine / mit Inbegriff der Linnendämme; bleibe, 
wie bis anhin , Obliegenheit“ der Gemeinden , "besonderer 
Korporationen oder Privaten, auf welchen derselbe entweder 
vermöge privatrechtliher oder po"-;2ilicher Titel gehaftet 
habe“. Tas Wuhrgebiet wird nach den Grenzen der wuhr- 
pflichtigen Gemeinden u. s. w. in Distanzen "und Sektionen 
getheilt und ein Etat darüber aufgenommen.“ Für jede po? 
litisc<e Gemeinde allein oder für zwei.oder mehrere 
zusammen wird ein von den Gemeinden vorzuschlagender 
und täglich mit 17. 12 fr. zu entschädigender; hon'dem Bau 
departement auf ce zwei Jahre zu wählender- Wuhrmeister 
aufgestellt , der nicht nur die-Aufsicht über dew Üferbau, 
sondern auch das daherige RechnungsweseinzüHanden der 
Verwältungsräthe der baupflichtigen Gemeinden und Kor- 
porationen zu besorgen häbe. Tie Art. 14, 15 u. scfs ent- 
halten Vorschriften für den Wuhrmeister, über die Begehung, 
Beauffichtgüng 2e."der Ufer, über die ihm auferlegte Pflicht 
der Lorichterstattung "an das Wasserbauinsyektorat, "die 
Sorge für: Anpflanzung von Wuhrholz <Art. 73), über Her- 
beischaffung des Wührmaterials (Art. 307, die Unterhaltung 
der" Zufahrtswege (Art. 29) ; über 'die Behandlung «der
	        

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