Volltext: Denkschrift über den Uferschutz am Rhein und die neuesten Bestrebungen für eine durchgreifende Stromregulirung von Ragaz bis zur Mündung des Rheins in den Bodensee

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ordnung“. betreffend.;den Uferbau am-Rhein und 
die Infriryuktion ür. >zeyWuhrmeister“ erlassen. 
Die Art , wie die. Regierung diese. Verordnung nach 
Promulgation.derselben rechtfertigte, oll hier.näher.ange- 
geben werden. Der. Staat „. bemerkte. jie,. könne „Großes 
vollbringen, wenn. er die Leistungen zu einem Ganzen kom» 
binire, wenn.er zersplitterte Verpflihtungen pon Gemeinden 
und Privaten 14..bst übernehme; sodann hinreichende Kredite 
gewähre und mit Anweisung aller erforderlichen. Verwal- 
tungsmittel die Vollziehung jeiner Anordnungen sicher stelle. 
Da liege der Grund des raschen und erfreulichen Gedeihens 
des ganzen Straßenwesens im Kanton. So sei es aber nicht 
im Fache des Uferbauesz die ehemaligen Verhältnisse be- 
stünden noh, in wie weit sie auf Baupflicht Bezug hättenz 
der Staat sei einzig zu kunstgerechter und sachgemäßer Leitung 
der Arbeiten verpflichtet und viele wichtige administrative 
und finanzielle (Hründe machten es ihm zur Obliegenheit, es 
bei dieser und bei etwelcher freiwilligen Beitragslei- 
stung bewenden zu lassen. die Gemeinden aber seien nicht 
geeignet, die gleiche Thätigkeit und Konsequenz in ihren 
Scritten zu entwieln, die bei einer zwe>mäßigcw' Organi- 
sation dem Staate zu Gebot stünden und es bleibe für'die 
höhern Vohörden fortan eine sc<were Aufgabe, dieselbein'be- 
friedigender'/Mäßentin Bewegung zu segen. Vor Allem 
häbe es HrFHsRegierung, scheinen wollen; daß esvämwer 
nächsten Auft und-Leitung gebrech-5 die Verwaltungs 
räthe der verschiedenen wuhrpflichtigen Ortsgemeindenäwvähl 
ten gewöhnlich Männer zu Wuhraäufsehern aus Adiehüen 
zu Willen lebten „ihre Werkzeuge wären und “die Arbeit 
säumigz betrieben, wenn es der Verwaltungsrath eben sound 
nicht. anders wünsche, . während. die Verwaltungsräthe viel- 
mehr einer. unabhängigen Aufficht bedürften, die sie an
	        

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