Volltext: Denkschrift über den Uferschutz am Rhein und die neuesten Bestrebungen für eine durchgreifende Stromregulirung von Ragaz bis zur Mündung des Rheins in den Bodensee

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und als unschädlich für die gegenüberliegende Gemeinde er- 
klärt haben. Einigen sich die Techniker in speziellen Fällen 
nicht, so sollen die beidseitigen Negierungsbehörden gemein- 
saäin entscheiden. Der Kleine Rath verordnete am 22. No- 
vember 1827: Sämmtitliche Gemeinden seien verpflichtet, 
keinerieii Wuhrarbeiten ohne. gegenseitige Verständigung vor- 
zunehmenz sie seien schuldig, die Bauten auszuführen, über 
die man sich geeiniget habe, und die- Statthalter beauftragt, 
genaite Aufsicht zu-üben. 
Nach TPnherübermittelung: der Entscheidungen des Hof- 
haäuraths in'Wieni vom 17. Dezember 1828 vereinbarte sich 
die St. Gallische Regierung aim 9. November 1829 mit der 
österreichnchen über die Korreftionslinie von der Liehten- 
steinischen Grenze bis Hö<hst, indem Oesterreich in 
dieser Stre>e die herwärtigen <«Hegner'schen) Vorschläge 
annahm,- unsere Vorschläge aber für die untere Sek- 
tion von Hö<hst abwärts verwarf und „unentwegt =- 
da der Plan des unmittelbaren Auslaufs St. Gallischer 
Seits nicht genehm sei, =- auf dem Duile'schen Projekt be- 
harrte. 
Am Schlusse dieser Periode erwähnen wir no<9 , daß in 
Folge von Katastralvermessungeitswelche in die Jayre 1824 
und 1825 fallen und von'berschiedenen Geometern (Maß- 
stab 1 Wiener Zoll = 48 Kläfter) vorgenommen wurden, 
die erjte genaue Rheinkarte zu Stande kam. Diese Karte ist 
um das Jahr 1828 in zwei Exemplaren mit dem Duile'schen 
Rheinkorrektionsprojekt von Büchel bis an den Bodensee 
er St. Gallischen Regierung überreicht worden.
	        

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