Volltext: Denkschrift über den Uferschutz am Rhein und die neuesten Bestrebungen für eine durchgreifende Stromregulirung von Ragaz bis zur Mündung des Rheins in den Bodensee

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mainen“ oder „Kil<hhörinnen“ und „Genossamen“ in Ra- 
343, Vltors, Mels, Sarnaus.-Wartau-Agmoos, 
Sevelen, Luc<s, Haaa, Salez und Sennwald-ev- 
stellt und unterhalten, “1 älterer Zeit, als die Gemeinde» 
zutsnugung außer den Holzbezügen ausschließlich im Tratte 
bestand , bei welchem die Bieh- und, Mähne“-Besiger vor 
dein übrigen Genossen im-Bortheil wären, legte man Erstern 
die Pflicht auf, das Rheinfrohnwerk mit „Mähne“ (Spann- 
dienst) -zu versehen , während den ändern Nugnießern der 
Handdienst überbunden wurde. Seitdem nun aber der grö= 
ßeye Theil der GWemeindsgüter.-als Pflanzland unter die Ge- 
nossen vertheilt erscheint, muß.zwar der Zugthierbesizer eine 
ganze oder halbe Mähne für das Gemeinwerk zur Verfü- 
güng stellen, es wird ihm aber meist dafür ein verhältniß- 
mäßiger Spannlohn vergütet» Einige Gemeindssagungen 
enthalten die ausdrücklihe Bestimmung, daß man durch 
Verzicht auf 'den-Nußen des Genossenguts sich nicht vom 
Gemeinwerk-befreien könne. "Mißbräuchlich geschah es bis- 
weilen, daß mehr! als-eine dev wührpflihtigen Rheingemein- 
den zumal in. Zeiten finanzieller Klemme Theile ihres am 
Rheine gelegenen (Genossenbödens an Dritte verfäufte, und, 
anstatt: die veräußerte“ Parzelle "mit :dem -Betreffniß) der. 
Wuhrlast beschwert zu lassen, dieselbe davon befreite. 
Vox 1602 sollte auch die Gemeinde Pfäfers eine spes 
zielle Wuhrpflicht am Rhein längs der gefährlihen Stree, 
wo-die uralte Straße von Zürich her, durch den Nhein und 
die Landquart bedroht, über Chur (Curia Rhetorum) nach 
Italien führt. Rheinübers<hwemmungen längs diesem Passe 
in Jerelien störten aber damals nicht in dem. Grad, wie 
heut zu Tage die wichtige Kommunikation, indem beinebens 
der-Gunfels-Paß offen war, über den laut einem durch 
die Grafen von Werdenberg 1359 erwirkten Edikt Karls XV.
	        

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