Volltext: Denkschrift über den Uferschutz am Rhein und die neuesten Bestrebungen für eine durchgreifende Stromregulirung von Ragaz bis zur Mündung des Rheins in den Bodensee

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nur der; Zins. davon an. den Unterhalt der Wuhrungen“der 
drei zun5*3 wuhrpflichtigen Höfe Oberriet, Widnau -Has- 
lach und Ct. Margrethen verwend-t,das Kapital-selbst- äber 
ohne 2 ewilligung des Syndikats niemals sangegriffen wer- 
den dürfe. ;“ e-preimwen, eben genannten b-iden Höfe wur- 
den vervflichtet , dur< zwei Wuhrverständige« Inspektoren) 
die Wubren länos dem Rhein alle Jahre vier Mala uf Kösten 
derihinte-liedenden Höfe zu besichtigen und. dann jedes 
Mal dem Landy"3t über deren Teschaffenheit Bericht zu'er- 
statten... Als sich 1768 die Höfe Altstätten: und Marbach 
aus dem „Grunde, weil sie nicht , wie die Bernegger ünd 
Balgacher , dem Wasserschaden zunächst ausgesetzte Güter 
besäßen , der Pittiragung. dor Inspektionskosten “entziehen 
und selbe ausschließlih den Höfen Berneggpünd Bälgach 
und. dem hinterliegenden Grundbesig überbinden wollten, 
fam 'der. Streit vor das. Syndikat undisdieses%erkännte zu 
Recht, daß Marbach und Altstätten Füimällfraft Abschieds 
von 1756 die Tragung'der Wuhrinspektionskösten den hin- 
terlievenden&öfenf und niht. den hinterliegen: 
den Gütern auferiegt worden, ihr Betreffniß an diesel» 
ben ebenfalls zw entrichten hätten. 
Wenn auch die befaunte Theilung desJini2089 Juchart 
309 Ruthen bestehenden Eisenriedes insoweit fürdie Wuhr- 
verhältnisse am Rhein einen schlimmen Einfluß übte, als 
die große, theilweiye mit Wuhrholz besto>te Fläche, die bis 
zu diesem. “nzenbli>e nur dem VWeidgang diente und“dem 
Strome. ein freies Inundatiousgebiet ungehemmt überließ; 
so.änderte. dieselbe do< nichts in der unmittelbaren und kon- 
furrirenden. Wuhrpflicht der vr- und hinterliegenden Höfe 
des; Rheinthals, wie wir Solches soeben in den Hauptzügen 
urfundlich beleuchtet haben. 7 'e- Theiluna geschah, nach 
den Höfen. und deren Besigenden Mannschaft“, und eswurde
	        

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