Volltext: Denkschrift über den Uferschutz am Rhein und die neuesten Bestrebungen für eine durchgreifende Stromregulirung von Ragaz bis zur Mündung des Rheins in den Bodensee

fortdauert, bis der ganze „Strom.regulirt.ist, so wird man'auch 
von,feiner einzelnen Baute sagen können , daß sie fertig und 
vollendet. sei ; bis auch die ganze Korrektion. ausgeführt ist: 
Man muß daher. solche Korrektionsbauten schon von: Anfang 
an so fonstruiren , daß sie nachsigen, können und zum Wieder- 
aufbauen geeignet sind. 
Die Vothwendigfeit/ an mehrern Stellen des Rheins zu 
gleicher. Zeit am Korrektionswerk bauen zu sollen „vergibt sich 
aber auch wegen der eigenthümlichen Beschaffenheit des Rhein- 
bettes no< aus verschiedenen andern Gründen. 
Gesetzt;nämlich „es sei die erste Stunde von«Monstein. auf= 
wärts. völlig-verbaut, und man wolle sich vornehmen, im zwei- 
ten Jahre die: zweite Stunde zu verbauen, so wird. es sehr 
schwer halten, auf dieser: zweiten Stunde die wünschbare Bau- 
gelegenheit zu finden; um 'geräde in diesem Jahre die. neuen 
Ufer vorzusegen, indem“eineswäandernde Kiesbänk, seichte Stel 
len, oder ganz. ungünstige Stromstriche sol<e Bauten ganz uns 
väthlich „+ vielteicht :unmöglich. machen. jh Größere Korrektions- 
werke kommen auf der. Stre>e einer Stünde selten mehr als 
zwei oder drei vor z so kann es sich also zufällig geben, daß -auf 
eine oder zwei Stunden Länge gär kein neuer großer Bau zwek- 
mäßig erstellt werden kann, und daß man also nothwendig 
weiter flüßaufwärts. Bauten anlegen muß,“ um Zeit zu gewin- 
nen und/zwe>mäßige. Baustellen zufinden!“ 
Wenn.ich: daher allerdings. dem Grundsaßze huldige / daß 
das. Korrekiionswerk grundsätzlich: von unten nach oben betrie- 
ben und die«größte Forge der: zu-Gebote“ stehenden jährlichen 
Mittel in dw 7em. Sinne verwendet 'werde/'so-nuß ich doch! dar- 
auf: aufmerksam machen , daß gleimwohl auch neue Bauten in 
den obern Bezirken nicht wobl-unterbleiben könnon.
	        

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