Volltext: Denkschrift über den Uferschutz am Rhein und die neuesten Bestrebungen für eine durchgreifende Stromregulirung von Ragaz bis zur Mündung des Rheins in den Bodensee

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Die)-Korrektionslinie- in. der Sektion vom Sc<ollberg bis 
zur) österreichischen Grenze:; auf Der:-ganzen gegen 6-Stund 
langen Stre>ke längs-dem Fürstenthum“ Liechtenstein» sind-durch 
die »"Berhandlungen vom: 5. März bis“ 7. Oktober 44837 und 
27. September 4847 ebenfalls nach einem sehr: durc<greifenden 
Plän in/schön geraden Linien mit einer Normatbreite. von 400 
Schweizerfuß fixirt und beschrieben. 
Auf->der untern Sektion von der liechtensteinischen Grenze 
bis zum-Bodensee kamen zwischen St. Gallen und Oesterreich 
im Jahr: 1328 unter dem: Namen Wuhrbauprovisorium die 
ersten. gemeinschaftlichen tehnis<en Verabredungen über: den 
Wasserbau zu Stande, aber erst:am 40. Januar 4837 wurden 
von] den beidseitigen Technikern, die ersten. Korrektionslinien 
plänmäßä bestimmt und ein: Minimum-von-Normalbreite von 
80. Klaftern , 504 Schweizerfuß , Festgesett. «Die neuen-Koxr- 
reftionslinien waren. äber so“schüchtern und Fücfihtsvoll pro- 
jeftirt, daß« man sich im Verlaufe der Jahre und der Bauten 
veranlaßt-sah , wiederholt verbesserte Rihtungen-anzunehmmen 
und. diese in den gemeinschaftlichen  Wuhrprotokollen“ zu be 
schreiben. Die wesentlichsten "dieser Verbesserungen wurden 
vorgenommen bei den. Vorgängen vom 13.:Oktober 1844 für 
die. Sektion Meiningen-Eichenwies , vom 45. November 4844 
fürdie Sektion bei Lustnau , vom 21. März 4845 für die Ho- 
henemser Bucht und 14./16. März 1851 für die Linie am Mon- 
stein“vorbei. 
Durch. diese Anordnungen , „welche die jedesmälige Weneh- 
migung der-Oberbehörden erhielten, ist nun der Nhein auch 
längs der österreichischen Grenze; nämlich 'bis herab nach Hö<hst 
im Plan ziemlich regeimäßig regulirt;; undes fehlen-nür'noch 
wenige , drei oder vier Stre>envon nicht großer Ausdehnüng,
	        

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