Volltext: Denkschrift über den Uferschutz am Rhein und die neuesten Bestrebungen für eine durchgreifende Stromregulirung von Ragaz bis zur Mündung des Rheins in den Bodensee

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gegen Schwyz bei Reichenburg am linkseitigen Ufer um so 
einpfindlicher betroffen , als alle durch die Linthkorrektion 
mühsam errungenen Vortheile der Bodenkultur zerstört und 
die Korrektion selbst nuglos würde. 
„Der Kanton Schwyz sei betheiligt mit der litikseitigen 
Thalstre>e der Linth' und des Zürichsiees, von Neihenburg 
über Lachen; Hurden, Pfässikon bis Bäch hinab. 
„Jm Kanton Zürich würde die Aufschwellung des Zü- 
richsees d ., beidseitizen reich bebauten Gestade, am empfind- 
lichsten aber die Stadt Zürich selbst betreffen, und die Thal- 
ebene der Limmat bis an die aargauische Grenze überfluthen. 
„Bedeutender , als es - dem ersten. Bli nach scheinen 
möchte , wäre der <.äanton Aargau betheiligt, weil die ver- 
mehrte Wassormaye in dem tief eingeschnittenen Vmmatbette 
zerstörende Unterwayc<hungen bewirken , die Bäder in Baden 
und das Siggenthal unter Wasser sezen und durc< Rü- 
stauung der Gewässer der Aare und der Reuß in weiter Aus- 
dehnung d.eze Flüßthä.r schädigen müßte. 
"Endlich dürfe "au< Bünden nicht übersehen werden, 
welches durch ein tiefes Einschneiden des Nheins in die Sar- 
ganser Wäasserschewe 7-fährdet werden könnte „- weil diese 
Einschneidunag yy tharsufwärts fortseken müßte. - 
„DemnacG jen bei den Lheinverhätnissen die Kantone 
St. Gallen, Glarus, Shwyz, Zürich und Aargau unmit- 
telbar interessirt, und da bei dor Ausführung von Siche- 
rüungsarbeiten auch auswärtige Staaten, wie namentlich das 
Fürsienthum Liechtenstein betheiligt wären , so werde die 
Mitwirkung der Cidgenossens<haft'und der obersten Bundes- 
behörde unerläßlich.“ 
Mit dieser Ansicht geht Herr Ingenieur Oberst Hegner 
in seinem Spezialbericht einig, und bemerkt insbeyondere in 
demselben: das Bett des Rheins sei von Ragaz bis an den
	        

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