Volltext: Geschichte des Bistums Chur

is: Von Bischof Konrad I. bis Berthold 1. 
Stelle dem Domkapitel zur Schadlo3haltung ein Haus zu Chur. 
Die v. Aspermont versprechen, wenigstens sech3 Jahre lang das Hoch- 
stift in Ruhe zu lassen. Der Vertrag wurde am 15. Juni 1291 ge- 
schloßen. *) Der Bischof wollte offenbar das Domkapitel nicht scinet- 
wegen Schaden leiden lassen. 
Am 23. Januar 1291 war der Bischof in Konstanz und be- 
stätigte dort die Schenkung eines Gutes in Geberazhofen an das 
Kloster Salem. Da3 Gut war Lehen des Hermann von Geberaz- 
hofen, welcher Untertan der 
Kirche von Chur war. *) 
Noch im gleichen Jahre tref- 
fen wir Berthold in Rom, wo 
ex mit andern Bischöfen für 
RapperSwyl Ablässe erteilt. *) 
Am 9. Sept. gleichen Jahres 
war er in Chur und bestätigte 
der Kapelle St. Maria in Ilanz 
die derselben unter seinen BVor- 
gängern von andern Bischöfen 
verliehenen Ablässe. ) Den 
Bürgern der Stadt Zürich er- 
teilte ex am 4. Sept. gleichen 
Jahres für ihre Handel8geschäfte 
freies, sicheres Geleite. *) Im 
folgenden Jahre sandte er einen 
Stellvertreter zum Provinzial- 
Konzil in Aschaffenburg. *) Am 
8. Oktober 1293 sc<lossen er und 
Siegel des erwählten Bisckofs Berthold 11. “tige andere rätische Derren 
zu Vicosoprano ein Bündnis 
mit Matthäus Visconti von Mailand. ") Der Aufenthalt des 
Bischofs im Bergell behufs Abschluß dieses Vertrages erregte den 
:) Mohr Il, S. 70. Die Präliminarien datieren vom 27. Mai 1286. 
Original im Kir<enarc<hiv Meran. 
2) Württemb. Urkb. Bd. 9, S. 426. 
8) Rikenmann, Reg. von Rappers8wyl. N. 91. 
9) Mohr II, S. 73. 
s) Mohr I1, S. 72. 
8) Coneil. Germ. T. IV. p. 7. 
7) Mohr UU, S. 79. 
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