Volltext: Darstellung der souverainen Fürsten von und zu Liechtenstein

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Gilly die Stadt und das Schloß Murau, das Schloß 
Gruenfels , 2c. 2c. vermachte, wogegen nac<h dem merfwür- 
digen Brief, gegeben zu Cilly am Sonntag vor St... Jo- 
hann zu Sonnewenden im Jahre 1450, Friedrich Graf 
von: Cilly, zu Ortenburg und Segor, seinem 
Oheim Niklas von Liechtenstein die Schlösser: 
Grafschaft Sternberg in Kärnthen , und Weißenfels in 
Krain legirt. Nicht nur hierdurch, sondern überhaupt waren 
die Liechtensteine schon dazumal mit den größten Häu- 
sern, ja sogar mit dem Lurxenburgischen Kaiserhause in Ver- 
wändtschaft und Verschwägeruug, -was immerdar höchst 
merkwürdig bleibt. =- Durch großen Reichthum. breitete 
sih Niklas mit angekauften Herrschaften in Kärnthen 
ungemein aus; aber nicht das ist die Ursache seines hohen 
Ansehens allein, vielmehr sind es seine Eigenschaften des 
Geistes und Herzens gewesen , und das unbegrenzte Ver- 
trauen, welches ihm sein Kaiser und gnädiger Herr schenkte, 
wie ein solches zu seiner Zeit Keinem zu Theil ward, wozu 
es aber auch keinen Würdigern gab. Niklas stand erst im 
jugendlichen Alter, und schon war er ermächtigt, die Heirath 
des Kaisers mit der Prinzessin Elenora von Portugal 
abzuschließenz darauf ward er des Kaisers Gesandter in 
Rom, in Portugal und in Aragonien. Sein kraftvoller Arm 
kämpfte in allen Schlachten für seinen Monarchen mit sel- 
tener Auszeichnung mit z nach dem beklagenswerthen Abfall 
des Ritters Andreas von Baumkirc<her war Niklas 
allein die Säule und Hauptstüße zur Erhaltung der Steyer- 
mark, gegen“ den Andrang des großen Ungernkönigs
	        

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