Volltext: Darstellung der souverainen Fürsten von und zu Liechtenstein

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Veste bei Enzersdorf vom Ursprunge an, andern Ei- 
genthümern zuständig, zum erstenmal im Jahre 1291 ein 
Eigenthum des Otto von Liechtenstein wurde, und 
durch ihn den Namen Liechtenstein erhielt, also keine 
Stammburg des ersten Liechtensteins war? =- 
Fürwahr ein seltsamer Irrthum zum Nachtheile des Hauses 
Liechtenstein! =- zur Schmälerung seines hohen Alters 
in Oesterreich !! = Nach so vielen Urkunden, nach dem 
Klosterneuburger Saalbuche (und Baron Hormayr be- 
hauptet doch selbst, sie seien die älteste Spur der Lieh- 
tensteinischen Urkunden) erscheint Hugo. (hauc) 
von Liechtenstein zwischen 1125--1237- in der Regie- 
rungsperiode Leopold 1%., des Heiligen, als Ministe- 
riale der österreichis<en Markgrafen, und hatte 
schon Besibthum um Poisdorf und gegen Nikolsburg hin, 
und sollte keine Veste, keinen Stammsiß gehabt 
haben in Oesterreich? Dieß allein schon reicht zur Genüge 
als Beweis hin, wie groß der vorstehende Irrthum sei ; um 
so viel größer aber wird der Fehlgriff, da es erwiesen ist, 
ebenfalls urkundlich , daß Hug os Sohn, der erste Dit- 
mar oder Dietrich, als der erste steyrische Mini- 
steriale erscheint , wodurch denn also die Veste Lieh- 
tenstein in Judenburg an der Mur, als ganz natür- 
lich später erbaut, als die zweite Burg dieses 
Namens vorkömmt. Als neue steyrische edle 
Dienstmannen wollten sieauch einenadelichen 
Siß in Steyermark haben; dieß erforderte ihr An- 
sehen, dieß konnten sie von ihrem väterlichen Reichthum
	        

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