Volltext: Darstellung der souverainen Fürsten von und zu Liechtenstein

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Händel erregte, verlor das Leben. =“ Uibrigens zeigte sich 
die Uiberlegenheit des Geschüßes furchtbar bei König 
Gustaph Adolp h, während solches bei den österreichischen 
Heeren in Verfall gerieth. Eugen klagte laut darüber, 
fand aber bei dem widrigen Einfluß seiner Feinde Caprara 
und Heinrich Mannsfeld kein Gehör. =<- Joseph 
Wenzel Fürst von Liechtenstein wurde jebt General- 
Director der Feld- und Haus-Artillerie. 
In Breslau war auf kurze Zeit mit Preußen Frieden 
gemacht worden; gegen die andern Mächte aber dauerte der 
Krieg noch fort. == Conti hatte den König von Sar- 
dinien, der Marquis Ga ges den tapfern Fürsten von 
Lobkowißk und den klugen Schulenburg (1744-1745) 
geschlagen; Piacenza, Valenza, Vigevano waren 
verloren. Dä endlich bei sol<? bewandten Verhältnissen 
gedachte Maria Theresia „ihres Freundes“ (mit 
diesem erhabenen Namen beehrte die große Monarchin den 
Fürsten: Joseph Wenzel von Liechtenstein), sie ex- 
nannte ihn zum Generalfeldmarschall, und hieß 
ihn das Heer jenseits der Alpen unumschränkt befehli- 
gen. Dieses bestand in kaum 10,000 Mann, und sie waren 
muthlos, unbefleidet, unbesoldet, lange schon darbend ohne 
Liebe, und was das Größte war, sogar ohne Selbstvertrauen. 
Jeglichen Mangel, und in der That , er war übergroß, 
hob der humane, hochberzige Fürst binnen wenigen Wochen z 
es stand so zu sagen, ein neu organisirtes, vortreffliches Heer 
da, geschaffen wie durch den Schlag einer Zauberruthe. 
Der hohe Menschenfreund und Kriegsfürst kaufte selbst die
	        

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