Volltext: Urkunden der vier vorarlbergischen Herrschaften und der Grafen von Montfort

Alphabetisches Verzeichniss 
einiger 
Wörter und Wortformen in diesen 
Urkunden. 
D: diese 64 Urkunden *) von verschiedenen Schreibern in der 
Sprache ihrer Zeit abgefasst sind und überdiess mehrere der- 
selben manche, zum Theile jetzt noch in Vorarlberg fortlebende 
mundartliche Ausdrücke enthalten, so soll — um sie dem 
mit solcher Lectüre minder vertrauten und jüngern Leser ver- 
ständlicher und belehrender zu machen — am Schlusse der- 
selben nach einigen sprachlichen Bemerkungen die Erklärung 
mehrerer Wörter und Wortformen, besonders aus. dem XIV. 
Jahrhunderte , in alphabetischer Ordnung‘ folgen. 
Selbst ein flüchtiger Blick in dieselben zeigt, dass damals 
noch bei weitem weniger als in unsern sprachforschenden Tagen 
allgemein geltende Gesetze der deutschen Rechtschreibung herrsch- 
ten. Wir finden noch Ueberbleibsel einer frühern bessern Schreib- 
weise, theils in ihrer Reinheit fortgeerbt, theils schon durch 
Unwissenheit und unrichtigen Gebrauch entartet, und, wie natür- 
lich, .die Sprache in ihrem allmäligen Uebergange zur Schrift- 
sprache des VI. Jahrhunderts. 
Unter den XXI Urkunden des vierzehnten Jahrhundertes 
sind ausgestellt in Feldkirch 6, in Torenbüren (Dorn- 
birn) 1, imxandern vorländischen (schweizerisch-schwäbischen) 
Städten 10, in Wien 3, von Kaiser Karl IV. in Nürnberg1, 
und in Bettlern in Böhmen von K. Wenzel i. — Am richtigsten 
geschrieben sind die von K, Karl IV. im J. 1347 Nr. XXX und 
die aus Wien vom J. 1360 Nr. XXX und XXXHL 
*) Von Nr. XXIX bis XCHIL inclus.
	        

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