Volltext: Urkunden der vier vorarlbergischen Herrschaften und der Grafen von Montfort

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nach (Enchina). !) Konrad und Heinrich von Weng Brüder er- 
scheinen 1143 ?), Hartung und Sigfrid 1160 und 1175. Jener 
vollbringt zu Reichersberg eine Schenkung für Otackar von 
Graphsberg °); um das Jahr 1215 wieder ein Sifrid von Weng 
zu Ranshofen, ** 
$. 16. Im Jahre 1134 am 29. August gaben der freie 
Mann Piligrim von Wenge und Wezelo, ein Dienstmann des 
Grafen Adalbert von Rebegowe, die Brücke über die uekkelahe 
(Vöckla), welche sie vom besagten Grafen erkauft hatten und 
von allen, denen ein Recht auf selbe zustand, dem heil. Ru- 
pert zu Salzburg in Beisein des Erzbischofes Chunrat.: *) Der- 
selbe wahrhaft edelmüthige und fromme Piligrim erbaute dann 
daselbst 1143 eine Kirche zum heil. Aegid, dotirte sie und be- 
wirkte deren Einweihung durch den Bischof Reginbert von Pas- 
sau (Dynast von Hagenau): „nobilis homo Piligrimus de Wenge 
plenus opere bono et apud deum et homines bone voluntatis 
ecclesiam in villa , que dicitur veclabrucce domino edifi- 
cavit etc. °) Damit war auch ein Hospital verbunden, und 
unter den dazu ausgewiesenen Gütern und Weingärten mit 30 
Leibrechtsholden befand sich ein Prädium zu Scalcheim, das 
ein gewisser Tagino dem Piligrim zu dem Ende übergeben 
hatte. Unter den bei diesem zu Mattsee wiederholten feierlichen 
Acte zugegen gewesenen Zeugen bemerken wir: Vodalrich de 
Wilheringe, Herbort de Scherolfingin (Schörfling am Atersee), 
Engelscalh de Vrah (Aurach bei Schörfling). Chunrat et fra- 
ter eius Heinrich de Wenge, Udalrich de Asparen etc. sämmt- 
lich Blutsverwandte, 
5. 17. Aus spätern Urkunden von 1147, 1151, 1158 und 
1159 in der Abbtei St. Florian aufbewahrt und in der Ge- 
schichte von St. Florian vom Capitular Jod. Stülz 1835 zu 
Linz herausgegeben, werden wir — pag. 249 — 263 — über 
Piligrims merkwürdige Stiftung noch näher aufgeklärt: quidam 
1) M. b. IL. 292, 
2) L. c. XXVIIL IL 106. 
%) L. c. HL 275, 484. 
) L. ce. 299. 
*) Hormayr, Archiv 1826, 799, Stülz, St. Florian 252, 
8) M. b. XXVINI. II. 95 und 105.
	        

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