Volltext: Direkte Demokratie in Liechtenstein

Praxis der direkten Demokratie 
Abbildung 24: Übererfüllung des Unterschriftenquorums und Ja-Stimmen- 
Anteil zu Initiativvorlagen, 1919 bis 2015 
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
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10 + 
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1.0 1.5 2.0 2.5 3.0 3.5 4.0 4.5 
Faktor Übererfüllung 
Anmerkung: Korrelation nacb Pearson — .146 (n.s.). 
6.5.4 Käuflichkeit von Volksabstimmungen 
Ein gewichtiger Vorbehalt gegenüber der direkten Demokratie bezieht 
sich auf die Käuflichkeit von Volksabstimmungen. Diese These, im 
Schweizer Kontext bereits von Hertig 1982 aufgestellt und von Borner 
et al. 1994 wiederholt, weist eine lange Tradition auf, die sich auch in der 
US-amerikanischen Diskussion widerspiegelt.” Andererseits weisen 
  
sie in diesem Buch ausgewiesen sind, im Hinblick auf Korrelationen geprüft. Die im 
Text erwähnten Korrelationen wurden dabei bestätigt. 
590  Hertig 1982; Borner et al. 1994. Schon Neidhart (1970) wies auf den grossen Ein- 
464 
fluss von Wirtschaftsverbänden hin, ihnlich Kleinewefers 1997. Parma und Sigg 
(2011) betiteln ihren Sammelband mit Aufsátzen aus ihrer eigenen Feder mit «Die 
käufliche Schweiz» und mahnen im Untertitel die «Rückeroberung der Demokratie 
durch ihre Bürger» an. Sigg (2011) spricht in einem der Essays im Zusammenhang 
mit den Volksrechten von der «Aktionársdemokratie» und kritisiert, dass Volksini-
	        

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