Volltext: BR 1954-1979

Er liebte einst die Landwirtschaft, 
hat gern bei Kuh und Kalb geschafft; 
doch später liess der Hansjörg munter 
manch dumme Gans am Seil hinunter. 
Bei der Bergwacht war er manches Jahr, 
Klettern und Bergsteigen geübt sogar, 
und manche steile, hohe Wand 
erkletterte Jörg mit starker Hand. 
Und abends bei den Hüttenfesten, 
gehörten seine Fahnen zu den besten. 
Und manche Fahne, feucht und schwer, 
trug Jörg mit sich ins Bett seither. 
Als Malergesell voll Ehr und Pflicht, 
er schwankte zwar — doch fiel er nicht. 
Die heutige Garde 
Der schlanke Försterssohn aus Schaan 
führte lang die Gruppe an, 
bis Fritzchen kam, des Paulus Bruder, 
der steht jetzt am schweren Ruder. 
Er saugt gar gerne an den Pfeifen, 
lernte am Tambo gar das Kneifen, 
mit Wachter’s Sepp nahm er reissaus 
und hockte bei Bier und feinem Schmaus. 
Der Urs mit dem breiten Genick 
bedient das Stahlseil mit Geschick; 
der Otti hat fürs Gleichgewicht 
den dunklen Vollbart im Gesicht, 
er trägt und schleppt die schwerste Bürde, 
das Fernseh’n filmte ihn mit Würde. 
Der Peter mit dem feinen Schnäuzchen 
entpuppte sich als schlaues Käuzchen, 
spannt den Tiroler Martin ein, 
der schrieb viel über Retterei'n. 
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