Volltext: BR 1954-1979

   
  
    
doch oft kommt vorher die Mutter heraus. 
Mein lieber Sohn, so soll es sein, 
  
aber du riechst so stark nach Bier und Wein. 
So ist noch zu erwähnen, was macht denn der Sepp, 
der mit Farbe und Pinsel ist so geschickt, 
und nicht minder im Steigen und Klettern sich gibt. 
Das Höhenfest macht Sepp auch mit, 
aber die Gläser und Flaschen haben ein grosses Loch, 
von dem füllt sich der Sepp die langen Seiten zum Kopf. 
Im Halse da hat er ein gutes Ventil, 
das so gut abschliesst, dass nichts mehr hinabrinnen will. 
Zudem besitzt er die köstliche Gabe, 
dass an den Naturtönen sich dürfen die Folgenden laben. 
Hier riecht es nach Furz, sagt einer vom Tal, 
da sagte der Sepp, du hast ja die Wahl. 
Nun macht sich bemerkbar die Direktion, 
wir binden euch alle an die Organisation. 
Wo Stefan und Bamert vom Klettern 
und humanem Betragen spricht, 
da versäumet ja diesen Vortrag nicht. 
Stefan hat Erfahrung in diesem Punkt, 
weil seine Frau ihm tut das kund. 
Und Bamert, als Hüter vom Jugendbund, 
weiss am besten, von was das Herz wird wund. 
So trefft euch denn öfters in unserem Heim, 
wo Franz euch bewirtet mit Tee und Wein 
und Stefan, der doch alles so gut organisiert, 
dass ihr gut schläft und euch nichts passiert. 
Und was der Präsident Ospelt spricht, 
das befolget schnell und murret nicht. 
Am Morgen da gibt es nun Appell, 
ein jeder schlüpft aus der Kiste und geht zur Stell, 
wo der Seelsorger Bamert ihnen erzählt, 
von der Schöpfung Gottes, der herrlichen Alpenwelt. 
So wandert zusammen recht fröhlich vereint 
und preiset den Schöpfer, das ist das Geleit.
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.