Volltext: BR 1954-1979

   
  
Rettungen 
Suchaktionen 
Bergungen 
Viele Menschen suchen ihr Naturerlebnis in den höheren Regionen 
— und sie finden das «bestimmte Erlebnis» auch in der Bergwelt. Es 
wird daher immer Bergwanderer und Bergsteiger (Kletterer) geben. 
Ja die Zahl derer, die aus dem Trott des Alltags herauswollen, um Ruhe 
in der Schönheit der uns geschenkten Natur zu finden, wird von Jahr 
zu Jahr grösser. 
Diese Entwicklung bringt es aber mit sich, dass Unglücksfälle in 
den Bergen oft trotz bester Ausrüstung nie ganz auszumerzen sein wer- 
den. Dies gilt für den Tourengeher jeden Grades als auch für Wanderer 
und vom Schlechtwettereinbruch überraschte Personen. So können zu- 
weilen sogar sogenannte Bagatellunfälle den weiteren Auf- und Abstieg 
oder Heimweg einer Seilschaft oder eines Wanderers verunmöglichen. In 
Bergnot geratene Wanderer und Alpinisten müssen gerettet werden. 
Schon aus humanitären Gründen hat jede irgendwie verunfallte und ver- 
misste Person das Anrecht, auf die wirksamste und schnellste Art geret- 
tet zu werden. Dies erfordert eine bestens organisierte und ausgebildete 
Bergrettungsmannshaft, die eine optimale Schlagkraft im alpinen Ret- 
tungseinsatz heute, als auch in weiterer Zukunft aufweist, welche aber 
nur in sinnvollem Zusammenwirken aller Kräfte — Bergrettungsmän- 
ner, Arzt, Polizei, Samariter u. a. — zu erreichen ist. 
Wie geht eine Rettungs-, Such- oder Bergungsaktion vor sich? 
Um einem in Bergnot geratenen Menschen schnell und wirksam Hil- 
fe zu bringen, wäre die unabdingbare Voraussetzung, eine klare und 
verständliche Unfall- oder Vermisstmeldung, die der Rettungsmannschaft 
ein einigermassen klares Bild über Ort und Zustand der zu bergenden 
oder suchenden Personen vermitteln soll. 
In den seltensten Fällen jedoch erhalten Rettungsstellen einwand- 
  
  
   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
    
    
   
   
	        

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