Volltext: Peter Kaiser

  
  
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ir ni 
Bürger 
von Vigens 
Freund Rudolf Rauchenstein erfreut mitteilt, dass er vor einem Jahr das 
Bürgerrecht der Gemeinde Vigens sowie des Kantons Graubünden erhal- 
ten habe, «und zwar ganz unerwartet, ohne irgend mein Zutun». Dass Kai- 
ser auch innerlich zusehends ein Eidgenosse wurde — diese hatten in sei- 
nen Augen die von ihm für alle verlangte und hochgepriesene «Freiheit» 
errungen — zeigt sich im letzten erhaltenen Brief des fast Siebzigjährigen 
vom 17 Februar 1862 an Rudolf Rauchenstein. Eine Verteidigung des 
sagenhaften Sempacher Kämpfers Erni Winkelried durch seinen Aargauer 
Freund Rauchenstein fand Peter Kaisers vollkommene Billigung. Der 
Geist, wie die allgemeinen Interessen im christlichen Europa behandelt 
würden, wirke zerstörender als «das Alte neubildend». Der im 19. Jahr- 
hundert längst zum Mythos gewordene Winkelried, «diese Perle in dem 
Kranze von Helden des Schweizerlandes» dürfe «nicht durch eine über- 
müthige Kritik gefährdet» werden. 
  
 
	        

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