Volltext: Birkahof

     
  
  
    
lauf zu überprüfen und auf ihre Tauglichkeit zu testen. Es 
zeigte sich bald, dass neben einigen Kinderkrankheiten und 
geringen Mängeln das Konzept und die Realisierung den 
Vorstellungen entsprach. Alois Kaiser, ehemals “Knecht” 
des Bürgerheims, heute Landwirtschaftsleiter des Birka- 
hofes , sei an dieser Stelle gedankt. Er hat durch seinen Ein- 
satz, unter Mithilfe seines Mitarbeiters Gebhard Matt, es 
ermöglicht, dass die Gemeinde Mauren trotz der widrigen 
Umstände einen guten Viehbestand abgeben konnte. Ne- 
ben dem Rindviehbestand, der die Grundlage und Basis der 
Landwirtschaft bildet, wurde besonderen Wert auf die 
Kleintierställe gelegt. Diese ermöglichen die Haltung von 
Schafen, Schweinen, Kaninchen und Hühnern und bringen 
so für die Behinderten ein Beschäftigungsfeld, in dem sie 
eine echte Befriedigung erleben. Genauso werden sie aber 
auch für diverse Arbeiten in der Landwirtschaft beigezo- 
gen und können ihren Fähigkeiten und Neigungen entspre- 
chend mitarbeiten und zum Gesamterfolg beitragen. Die 
Ausstattung auf dem Hof erfolgte unter dem Gesichts- 
punkt, dass der Betrieb sowohl mit als auch ohne die Behin- 
derten funktionstüchtig ist. 
Die Tatsache, wie nun der Betrieb seit dem Einzug der Be- 
hinderten im Spätsommer 1987 funktioniert, zeigt, dass 
sich der Einsatz für alle Beteiligten gelohnt hat. 
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Wir alle sind erfreut, dass durch den Pachtvertrag mit dem 
Verein für Heilpádagogische Hilfe und dem heutigen Be- 
trieb auf dem Birkahof eine gute und ausbaufáhige Verbin- 
dung entstanden ist. Sàmtlichen Beteiligten danke ich recht 
herzlich für die gute und vor allem unkomplizierte Zusam- 
menarbeit beim Entstehen und Realisieren dieses gelunge- 
nen Werkes. Wir hoffen, dass sich wie in der Anlaufphase 
bestátigt, auf dem Birkahof eine für den ganzen Betrieb, er- 
folgsversprechende Eingliederung von Behinderten in ver- 
mehrtem Masse ergibt. Die Ausstrahlung des Birkahofes 
auf die Gemeinde soll zu einem Einbezug in unsere Gesell- 
schaft führen-und zu vermehrtem gegenseitigen Ver- 
stándnis beitragen. Wir glauben, dass es gelungen ist, dass 
*das Bürgerheim" - durch verschiedene Umstánde seiner 
100-jüáhrigen Funktion entledigt - in anderer, zukunfts- 
tráchtigen Form, auf dem Birkahof neu aufblühen kann. 
Für die Baukommission 
Norbert Oehri
	        

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