Volltext: Abschreibungen, Rückstellungen, privilegierte Warenreserven nach liechtensteinischem Recht

Bilanzierungsgrundsätze Seite 13 
  
I. Die allgemeinen Bilanzierungsgrundsätze nach 
liechtensteinischem Recht 
In Art. 1051 — 1059 PGR sowie in Art. 204 — 206 PGR sind verschie- 
dene Bilanzierungsgrundsätze festgehalten. Bei diesen Bilanzierungsgrundsät- 
zen handelt es sich um Prinzipien, die im Rahmen der Erstellung der Jahres- 
bilanz und auch der Erfolgsrechnung ihre Anwendung finden. 
Sinn und Zweck der Bilanzerstellung ist die Gewährung eines môg- 
lichst sicheren Einblicks in die wirtschaftlichen Verhältnisse eines Betriebes. 
Um dieses Ziel erreichen zu kônnen, muss die Bilanz gemäss Art. 1051 Abs. 1 
PGR 
e klar und übersichtlich aufgestellt werden, 
e inhaltlich vollständig sein und 
e ein wahres Bild vermitteln. 
In Art. 204 Abs. 1 PGR (Allgemeine Vorschriften über die Verbands- 
personen) wird zudem ergänzend festgehalten, dass eine Jahresbilanz das 
Verháltnis zwischen den Eigen- und Fremdkapital sowie zwischen den kurzfri- 
stig fálligen Verbindlichkeiten und den flüssigen Mitteln zum Ausdruck bringen 
muss. 
In Anlehnung an diese allgemeinen Bilanzierungsgrundsátze lassen 
sich nun die nachfolgend aufgeführten Bewertungsgrundsátze aufstellen: 
Grundsatz der Wirtschaftlichkeit 
Grundsatz der Wesentlichkeit 
Grundsatz der Klarheit 
Grundsatz der Wahrheit 
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