Volltext: 75 Jahre Liechtensteinische Kraftwerke

lichen Risiken und zur Sicherstellung eines geordneten 
Systemwechsels notwendig. 
Der Anspruch auf Durchleitung steht grundsätzlich jedem 
Marktzutrittsberechtigten zu, aber auch jenen, die einen 
solchen Berechtigten beliefern. Die Durchleitung geht vom 
Standort der Produktion bis zur Übergabestelle an den 
Kunden. 
Marktzutritt der Endverbraucher 
Die Berechtigung zum Marktzutritt soll für die Endverbrau- 
cher mittels Schwellenwerten so gestaltet sein, wie dies in 
Abbildung 2 aufgezeichnet ist. 
Die in der Abbildung angeführten Schwellenwerte bezie- 
hen sich wie in der EU-Richtlinie auf Gigawattstunden 
(GWh) Stromverbrauch pro Jahr, pro Kunde und Ver 
brauchsstátte. Als Kunde gilt eine natürliche oder juristische 
Person, die Endverbraucher ist. 
Den Entscheid über die Durchleitungsberechtigung fàllt die 
Netzkoordinationsstelle (SKIN) und stellt damit eine einheit- 
liche Auffassung sicher. 
Marktzutritt für Elektrizitätsunternehmen und Endverteiler 
Grundsätzlich sind sowohl für Elektrizitätsunternehmen 
(EVU) als auch für Endverteiler zwei verschieden geartete 
Marktzutritte móglich: der abhángige und der eigenständi- 
ge Marktzutritt. 
e Abhängiger Marktzutritt 
Die EVU und Endverteiler sind wie alle Dritten berechtigt, 
an marktzutrittsberechtige Kunden in und ausserhalb ihres 
Versorgungsnetzes Strom zu liefern. Im Umfang, in dem sie 
einen solchen Kunden beliefern, geht der Anspruch auf 
Durchleitung auf sie über, damit sie in der Lage sind, wett- 
  
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Abbildung 2 
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