Volltext: 75 Jahre Liechtensteinische Kraftwerke

schlossen, womit die Stromver- 
sorgung unseres Landes Wirklich- 
keit wurde. 1920/1921 konnten 
die verschiedenen Ortsnetze in 
Betrieb genommen werden. 
Geschäftsbericht 1972 
Volk stimmt dem Lawenawerk zu 
Zu Anfang 1925 ging das Gut- 
achten des Ingenieurbüros E. 
Bösch (Nachfolger von L. Kür- 
steiner, Verfasser des 1914er 
Lawenakraftwerkprojektes) ein, 
welches die Erstellung des Wer- 
kes empfahl. Die Regierung liess 
das Gutachten in Druck legen 
und berief eine Aufklärungsver- 
sammlung nach Vaduz ein, zu 
welcher alle Gemeinderäte einge- 
laden wurden. Den Bemühungen 
des Herrn Gesandten Dr. Emil 
Beck in Bern gelang es, zu An- 
fang August 1925, die Schweize- 
rische Volksbank in Bern für das 
Anleihen behufs Finanzierung 
des Baues zu interessieren. Die 
Verhandlungen mit dem Geld- 
institut führten rasch zu einem 
befriedigenden Erfolge, indem 
die Millionenanleihe eine Vier- 
telstunde nach Eröffnung der 
Zeichnungsfrist überzeichnet war. 
Der Beschluss wurde noch der 
Volksabstimmung unterworfen, 
welche am 13. September 1925 
stattfand und in welcher die 
Mehrzahl des Volkes dem Land- 
tagsbeschluss beipflichtete. 
Rechenschaftsbericht der Fürstlichen 
Regierung an den Hohen Landtag, 
1925, 5. 55 
Cn 
Stefan Wachter, Schaan, Präsident 
des Verwaltungsrates (1927-1930 
und 1940-1944) 
  
139 
Am 19. November wird der von 
der Post Vaduz südlich gelegene 
Teil des Netzes Vaduz an unser 
Werk angeschlossen, am 15. De- 
zember kommt das Netz ab 
Transformer Lett und am 4. Jän- 
ner 1928 das Netz Vaduz Ober- 
dorf in die Versorgung des Lawe- 
nawerkes. 
Geschäftsbericht 1927 
Rheineinbruch 
Durch die im Herbst erfolgte 
Rheinüberschwemmung wurde 
das Netz Bendern um 210 m kür- 
zer, das Netz Gamprin um 460 m 
kürzer. 
Geschäftsbericht 1927 
Transport der 1. Turbine für das 
Lawenakrafiwerk 
Stromleitung in der überschwemm- 
ten Rheinebene 
  
 
	        

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