Volltext: Die Schlossabmachungen vom September 1920

grationsfigur zu akzeptieren. In der Besprechung der Landtagsabgeordneten mit 
Prinz Karl vom 10. Dezember 1918 wurde ein Neun-Punkte-Programm beschlos- 
sen, dem der Landtag bis auf einen Punkt (Erhöhung der Zahl der Abgeordneten) 
einstimmig zustimmte. 
Dieses Neun-Punkte-Programm enthielt die bisher umstrittenen verfassungs- 
rechtlichen Forderungen bezüglich der Stellung der Regierung und des Land- 
tages sowie der Neuordnung der Verwaltung und des Gerichtes. Mit diesem 
Forderungskatalog und mit dem versóhnlich wirkenden Einfluss der Persónlich- 
keit von Prinz Karl als Landesverweser war eine Grundlage geschaffen, in ge- 
ordneten und gesetzlichen Bahnen eine Totalrevision der Verfassung anzu- 
streben. 
Die «Lôwen-Partei», die de facto schon seit den Wahlen vom Márz 1918 existier- 
te, tat nach der November-Krise den notwendig gewordenen Schritt und gründete 
am 22. Dezember 1918 (im «Lówen») die «Fortschrittliche Bürgerpartei»." Die 
1929 
ohnbe- 
vôlkerung 
Liechten- 
steins: 9730. 
Die Gremien 
der Volkspartei werden neu ge- 
wählt. Obmann ist Josef Gassner 
(Triesenberg), Sekretär Josef 
Sele, Vizeobmänner sind 
Arnold Hoop (Eschen) und 
Baptist Quaderer (Schaan), 
Vorstandsmitglieder Alois Ritter 
(Vaduz), Alt-Regierungschef 
Prof. Gustav Schádler (Vaduz), 
Andreas Vogt (Balzers), Theodor 
Beck (Triesen), Josef Hilti 
(Schaan), Eugen Meier (Mauren) 
und Adam Oehri (Gamprin). 
Fürst Johannes ll., genannt 
der Gute, stirbt (11.2.). 
  
  
Nachfolger wird Fürst Franz I., hier 
bei der Enthüllung des Denkmals 
für Johann Il. in Schaan am 24. 
Juli 1932. Links des Bischofs 
Laurenz Matthias Vincenz sitzt 
Fürstin Elsa, zwischen Fürst 
Franz I. und dem Bischof steht 
Pfarrer Anton Frommelt, rechts 
vom Fürsten sitzt der seit 1928 
amtierende Regierungschef Dr. 
Josef Hoop. Rechts von Pfarrer 
Frommelt steht, von der Fahne 
etwas verdeckt, Fürstl. Kabinetts- 
direktor Josef Martin. 
 
	        

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