Volltext: Die Schlossabmachungen vom September 1920

sten Mannesalter einer tückischen Krankheit erlegen ist, eine ernste Mahnung, 
ein lautes «Seid Bereit». 
Ich möchte nicht an geweihter Stätte und angesichts des offenen Grabens Dr. 
Becks Politik treiben. Diejenigen aber, die gleichsam immer mit Steinen nach Dr. 
Beck geworfen haben, möchte ich den Spruch zurufen, der da heisst: «Richtet 
nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet». 
In Trauer Versammelte, gedenket des teuren Verstorbenen und bringt für ihn die 
Gebete des Herrn dar. 
Lieber Wilhelm. Du bist nun von uns gegangen. Was sterblich an Dir war, liegt 
nun hier neben denjenigen, die Dir im Tode vorausgegangen sind. Der Geist 
aber, das hoffen wir zuversichtlich, weilt nun oben in jenen lichten Höhen 
beim lieben Gott. Sei Du auch fernerhin unser Mittler und Fürsprecher und 
bitte ihn, dass er unsere Sorgen und Kümmernisse mildere. Wir, die wir Dich 
erkannten, Dein edles Streben für Volk und Land, erkannt Deinen goldlauteren 
Charakter nach jeder Richtung hin, wir werden Deiner nicht vergessen. Dein 
frohes Gemüt und deine Hilfsbereitschaft sind Gedenksteine, die wir nicht 
übersehen werden. 
Unser letzter Wunsch und Gruss in Dein Grab hinein, nein, nicht in Dein Grab 
hinein, weil über dasselbe hinaus, sei: «Lieber Wilhelm, die Erde Deiner Heimat, 
für die Du soviel Gutes getan, und an der Du mit jeder Faser Deines Herzens 
gehangen, sei Dir leicht». 
«Ruhe in Gottes Frieden.» 
7.3. Der Publizist Wilhelm Beck 
Die Schaffenskraft Wilhelm Becks war sprichwürtlich. Die Schule in Feldkirch 
hatte er mit 13 «sehr gut» und einem «gut» abgeschlossen, das Studium mit 
Auszeichnung beendet. Als Politiker, Anwalt, Verfasser und Ratgeber arbeitete er 
über seine Kräfte hinaus. Fast jede Nacht, wird berichtet, las und schrieb er bis 
«D» 
1960 
ohnbe- 
vólkerung 
Liechten- 
steins: 
20930. 
Die 1944 von Fürst Franz Josef Il. 
wiederrichtete Gesandtschaft 
in Bern wird in den Rang einer 
Botschaft erhoben. 
Gründung eines Komitees 
zur Erarbeitung von Unterlagen 
im Zusammenhang mit der 
Einführung des Frauenstimm- 
rechtes (19.12.). 
Einweihung des renovierten 
Rheinbergerhauses in Vaduz, 
das die Musikschule beherbergte 
und zeitweilig Tagungsort des 
Landtages wird (16.3.). 
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