Volltext: Feuerwehr Vaduz

  
Die Patenschaft für die Fahnensegnung der 
Freiwilligen Feuerwehr Vaduz habe ich mit 
Freude übernommen. Zugleich ist es eine 
grosse Ehre für mich, am hundertjährigen 
Jubiläumsfest in solcher Funktion teilnehmen 
zu dürfen. 
An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich 
bei der Feuerwehr Vaduz für die hohe Ehre, 
welche mir dadurch zuteil wurde, bedanken. 
Die Sitzungen, denen diese Fahne entstammte, 
waren für alle Beteiligten, namentlich Hans 
Lorenz, Werner Lageder, Alexander Soraperra 
und meine Wenigkeit, ein interessantes Er- 
lebnis. Der Weg von der Motivsuche über deren 
Zusammenstellung, Stoffauswahl und Farb- 
komposition versetzte uns in Begeisterung. So 
ist sie nun entstanden, die Fahne für Men- 
schen, die helfen. 
Menschen, die oft unter eigenem gesundheit- 
lichem Risiko freiwillig ihre Arbeit erbringen. 
Wie froh und dankbar manch einer schon war, 
im richtigen Augenblick Hilfe zu bekommen. 
Deshalb sollten wir solchen Istitutionen die 
gebührende Wertschätzung entgegenbringen. 
Man fragt sich wohl, was bewegt Menschen 
dazu, unter solchen Bedingungen freiwillig 
Dienste zu leisten. Die Antwort liegt, so glaube 
ich darin, dass es wirklich etwas Besonderes 
und Wunderbares ist, dem Nächsten zu helfen. 
Denn auch dem, der Hilfe leistet, spendet seine 
Tat Kraft, Zufriedenheit und neuen Mut, auch 
ohne entgegengebrachten Dank. Somit wird 
der Helfer zum eigenen Energiespender und 
folglich zu Neuem motiviert. 
Ich spreche ein wenig aus eigener Erfahrung, 
denn Liebe, Hilfe und Kraft spendet man nur, 
wenn man die eigene Zufriedenheit im Herzen 
besitzt. Daher sage ich, der Schlüssel für das 
eigene Wohl, ist die Fähigkeit, für die Mitmen- 
schen da zu sein. 
Ist es nicht das, was sich jeder wünscht? Ist es 
nicht so, dass sich jeder wünscht, dass ihm der 
andere auch zur Seite steht, dass daraus ein 
menschliches Gleichgewicht in unserer Gesell- 
schaft resultiert. 
Wie oft erleben wir das allzu enttäuschende 
Gegenteil. Und dennoch ist es so einfach, in 
ehrlicher Harmonie miteinander leben zu 
können, indem wir dem Nächsten helfen. 
In diesem Sinne danke ich der Freiwilligen 
Feuerwehr Vaduz für den grossen Einsatz und 
wünsche für die zukünftige Arbeit von Herzen 
Gesundheit, Kraft, Mut und Gottes Segen. 
Dr. med. Susanne Ospelt 
Fahnenpatin 
  
  
 
	        

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