Volltext: Vaduzer Wasser

  
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Generelles Kanalisationsprojekt 1954 
Im Pumpwerk Haberfeld muss das Abwasser zirka 
3,1 Meter hochgepumpt werden. Südlich des Pump- 
werks unterquert der Sammelkanal den Giessa und 
liegt bis in den Bereich Kirchstrasse ôstlich des Giessa 
und zwischen 1,25 und 0,7 Meter tiefer als dessen 
Sohle. 
Kläranlage und Schmutzwasserkanal: 
die Bauausführung 
1960 hat Vaduz 3398 Einwohner. — Mit der Projek- 
tierung und Bauausfithrung der wichtigsten Elemente 
des Vaduzer Abwassersystems kann begonnen werden: 
Kläranlage und Schmutzwassersammelkanal. 
Die Kläranlage besteht aus zwei Teilen, die in zwei 
Bauetappen realisiert wurden: 
Der mechanische Reinigungsteil (Inbetriebnahme 
1959). Er besteht aus 
— Einlaufbauwerk (Rechen und Sandfang) 
-— Regenwasserklärbecken, Nutzinhalt 100 m° 
— Worklàrbecken, Nutzinhalt 300 m? 
— Faulräume und Maschinenhaus, Nutzinhalt 800 m°. 
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Der biologische Reinigungsteil (Inbetriebnahme 
1969). Er besteht aus 
— Pumpstation 
— Belüftungsbecken, Nutzinhalt 190 m? 
— Nachklàrbecken, Nutzinhalt 420 m? 
— Fettabscheider, Nutzinhalt 54 m°. 
Seit 1979 ist auch die dritte Reinigungsstufe, die 
Phosphatfällung, in Betrieb. 
Beim Bau der Anlage waren bautechnische Pro- 
bleme aller Art zu bewältigen; zum Beispiel bei der 
Wasserhaltung und Baugrubensicherung von Vorklär- 
becken und Faulräumen, deren unterste Teile gegen 
sieben Meter unter Terrain reichen, also mehr als fünf 
Meter tief im Grundwasser stecken. Man war damals 
sowohl materialmässig als auch maschinell sehr be- 
scheiden ausgerüstet. Der Einsatz eines grossen Bau- 
krans war eine kleine Sensation. 
Die Baukosten beliefen sich auf je rund 700'000 
Franken für den mechanischen sowie den biologi- 
schen Teil der Anlage, also insgesamt auf etwa 1,4 Mil- 
lionen Franken. 
Der Schmutzwassersammelkanal wurde in vier Etap- 
pen gebaut, nämlich 
  
 
	        

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