Volltext: Sammlungen des Fürsten von Liechtenstein

LITERATUR: L. A. Frankl, Friedrich von Amerling. Ein Lebensbild, Wien 1889, S. 171; G. Keyssner, 
Altwiener Malerei, in: Die Kunst unserer Zeit 22-23, 1911, S. 121; G. Probszt, Friedrich von Amerling. 
Der Altmeister der Wiener Porträtmalerei, Wien 1927, S. 46, Nr. 354, Abb. 49; Kat. Ausst. 1950, Nr. 
50; Baumstark, S. 291, Nr. 147. 
BILDNIS DER PRINZESSIN KAROLINE 
VON LIECHTENSTEIN 
IM ALTER VON EINEINHALB JAHREN 
Leinwand 35 x 28,5 cm 
Liechtenstein Inv. Nr. 2315 
Mit dem Brustbild en face der eineinhalbjährigen Prinzessin Karoline von Liechtenstein 
(1836- 1885) folgte Amerling seinem ein Jahr zuvor gemalter Kinderporträt des 
Alexander Vesque von Püttlingen (Probszt, Abb. 51). Da vorliegende Bild ist nach 
Ausweis des von Amerling selbst angefertigten Werkverzeichnisses im Jahr 1837 
entstanden. Prinzessin Karoline vermählt sich 1855 mit Fürst Alois Alexander von 
Schönburg-Hartenstein. 
Reinhold Baumstark 
LITERATUR: L. A. Frankl, Friedrich von Amcrling. Ein Lebensbild, Wien 1889, S. 171; G 
Probszt, Friedrich von Amerling. Der Altmeister der Wiener Porträtmalerei, Wien 1927, S. 124, 
Nr. 395; Kat. Ausst. 1950, Nr. 43. 
BILDNIS DER PRINZESSIN SOPHIE VON LIECHTENSTEIN IM 
ALTER 
VON ETWA EINEINHALB JAHREN 
Leinwand 34,5 x 28,5 cm 
Liechtenstein Inv. Nr. 2379 
Das Brustbild im Dreiviertelprofil der etwa eineinhalbjährigen Prinzessin Sophie von 
Liechtenstein (1837- 1899) dürfte gegen 1839 entstanden sein. Für das Jahr 1840 ist ein 
Porträt der gleichen Prinzessin als Kniestück auf einem Polster sitzend ebenfalls von 
Amerling bezeugt. Mit der vorliegenden Darstellung schliesst die Folge der mit grossem 
technischen Können leicht hinskizzierten Kinderbilder, die Amerling drei Prinzessinnen 
Liechtenstein, Schwestern des späteren Fürsten Johannes II, gewidmet hat. Prinzessin 
Sophie vermählte sich 1863 mit Fürst Karl zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg. 
Reinhold Baumstark 
155
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.