Volltext: Die Armee, die es nicht geben durfte

  
In der „Wirthschaft zum Löwen”, bei der heute ein Gedenkstein an die- 
ses Geschehen erinnert, hatte Wirt Andreas Biedermann etwa 25 der 
genannten Grenzwachtrekruten aus Liestal als Einquartierung: „Im Saal 
hatten sie sich eingerichtet, ihre Küche hatten sie in der Waschküche. An 
jenem Abend ging alles sehr rasch. Man hörte einen Schuß, und schon 
wenige Augenblicke später kamen viele Leute herauf und standen über- 
all herum. Im ersten Moment waren wir alle in großer Aufregung, da 
man glaubte, das Land sei besetzt worden! Eigentlich hätten wir ja auch 
evakuiert werden sollen, und wir hatten ja auch schon alles eingepackt 
— und nun waren die so plötzlich da!” 
In den Akten des Liechtensteinischen Landesarchivs vermerkt sind 70 
Offiziere, 161 Mannschaften, 7 Frauen, 20 Ehepaare, davon eines mit 
Kindern, drei Rot-Kreuz-Schwestern, 6 Krankenschwestern und 2 
Buben, acht und neun Jahre alt, deren Mutter Krankenschwester war. 
  
Erste Rast am Mittag des 3. Mai 1945 auf liechtensteinischem Boden. Die Erleichterung 
Steht allen ins Gesicht geschrieben. Eine der seltenen Aufnahmen, auf denen übrigens 
auch einige der mitgereisten Frauen zu sehen sind. 
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