Volltext: Bestandeskatalog

  
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Jim Dine 
(James Dine) 
Cincinnati/Ohio 1935 
1953—57 Studium an der Universität 
von Cincinnati, Ohio und der Boston 
Museum School. 1959 Wohnsitz in 
New York. 1960 stellt er zusammen 
mit Oldenburg aus und beteiligt sich 
an Ausstellungen der Pop Art, ohne je 
ein typischer Vertreter zu sein. Seine 
Arbeiten enthalten Elemente des Da- 
daismus, Abstrakten Expressionis- 
mus und Surrealismus. Im Sinne des 
Combine Painting bzw. der Material- 
collage integriert er reale Gegenstán- 
de in seine Malerei. Mit den sog. 
Name Paintings, in denen Namen von 
Freunden zitiert werden, erhält die 
Kunst Dines eine biographische Kom- 
ponente. 1967 Übersiedlung nach 
London. Dine ist auch als Bühnen- 
bildner und Dichter tätig. 
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Nancy reading, 1973 
Radierung 
91,4x61 cm 
110,5x83,7 cm 
Bez. u. l.: JD, u. M.: 58/60, u. r.: 1973 
Jim Dine Prints 162 
LSK 77.07 
  
Martin Disler 
Seewen/SO 1949 
1969 erstes Künstleratelier in Solo- 
thurn; Krankenpfleger in einer psy- 
chiatrischen Klinik; als Künstler Au- 
todidakt. Nach zahlreichen Reisen, 
u.a. nach Paris, Italien und in die 
USA, übersiedelt Disler 1978 nach 
Zürich, wechselt aber weiterhin háu- 
fig den Wohnort und reist viel. Im 
Zentrum seiner z. T. grossformatigen 
Bilder und Zeichnungen steht die Ge- 
stalt des Menschen. Die Arbeiten ent- 
stehen háufig in tranceartigen Zu- 
stánden und widerspiegeln physische 
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und psychische Spannungsmomente. 
1970 wendet sich Disler erstmals und 
ab Anfang der 80er Jahre intensiv der 
Druckgraphik zu. Seit Mitte der 80er 
Jahre vermehrt plastisches Schaffen 
v. a. in Gips und Metall. 
  
Totenwache, 1986 
Blatt 10 aus dem Mappenwerk «Für 
Joseph Beuys» 
Radierung und Aquatinta 
59,5X43,5 cm 
79,5x56,5 cm 
Bez. u. 1.: 43/90, u. r.: disler 
(Siehe Mappenwerke S. 393) 
LSK 90.19.10 
  
Ohne Titel, 1988 
Radierung 
198,6x98,3 cm 
211X106 cm 
Bez. u. 1.: 4/77, u. r.: disler 88 
Willi-Cosandier/Mason 161 
LSK 90.13 
GARS 
Ohne Titel, 1988 
Radierung 
98,3X 198,6 cm 
106X211 cm 
Bez. u. 1.: 4/7, u. r.: disler 88 
Willi-Cosandier/Mason 162 
LSK 90.14 
  
Ohne Titel, 1990 
Holzschnitt 
169x98 cm 
190x118 cm 
Bez. u. r.: 2/5 disler 90 
LSK 90.15 — 
  
  
Ohne Titel, 1990 
Holzschnitt 
169x98 cm 
190X118 cm 
Bez. u. r.: 2/5 disler 90 
LSK 90.16 
  
Jens Dittmar 
Saarbrücken 1950 
1960 Übersiedlung der Familie nach 
Balzers/FL. Studium der Germanistik 
in Zürich. Seit 1980 freischaffender 
Künstler in Balzers. Zu seinen bevor- 
zugten künstlerischen Ausdrucksmit- 
teln gehóren die Zeichnung und das 
Aquarell. Buchobjekte erhalten in sei- 
nem Schaffen eine besondere Bedeu- 
tung; arbeitet ebenfalls im Bereich der 
visuellen Poesie. 
  
Mit dem Kopf und mit den Knien, 
1982 
Dispersion auf Karton 
70,5X101 cm 
Bez. r. der M.: J. DITTMAR 
LSK 83.01 
  
Otto Dix 
Untermhaus bei Gera 1891—1969 Sin- 
gen 
1910—14 Besuch der Kunstgewerbe- 
schule in Dresden; bis 1918 Kriegs- 
dienst. 1919-22 Studium an der 
Dresdner Akademie; Gründungsmit- 
glied der Dresdner Sezession. Seine 
Anfänge sind vom Expressionismus 
bestimmt; Teilnahme an dadaistischen 
Aktionen und Ausstellungen. Als Ma- 
ler und Graphiker gibt er den Kriegs- 
erfahrungen und dem Thema Gross- 
stadt Ausdruck. Setzt sein Studium 
1922-25 an der Düsseldorfer Akade- 
mie fort. 1925 Teilnahme an der 
Mannheimer Ausstellung Neue Sach- 
lichkeit; mit seiner veristischen Mal- 
weise und schonungslosen sozialkri- 
tischen Thematik wird er einer ihrer 
führenden Repräsentanten. 1927-33 
Professor an Dresdner Akademie. 
1933 entlassen und Ausstellungsver- 
bot. 1937 in der Ausstellung Entarte- 
te Kunst in München vertreten. 1945 
Einberufung zum Volkssturm; franz. 
Gefangenschaft. Nach einer Phase der 
Landschaftsmalerei v. a. nach 1945 
náherter sich in seinem Spütwerk wie- 
der dem Expressionismus. 
  
 
	        

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