Volltext: Das Pressegesetz von 1930

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Das knappe Nein zum Pressegesetz muss als ein rein zufalliges 
Resultat angesehen uerden. Für die Volkspartei stellte es 
dennoch einen - wenn auch hart erkümpften - Erfolg dar. Die 
Volkspartei war seit 1928 nicht mehr in der Regierung und 
seit Jahresanfang 1930 auch nicht mehr im Landtag vertreten. 
Dieser Umstand erleichterte es der Volkspartei, gegen ein 
von Regierung und Landtag gebilligtes Gesetz das Referendum 
zu ergreifen und eine einigermassen glaubwürdige Oppositions- 
politik zu betreiben. Für die Volkspartei war die Ablehnung 
des Pressegesetzes allerdings der letzte nennenswerte innen- 
politische Erfolg. 
Nach den Wahlen vom März 1932 zog die Volkspartei wieder 
mit zwei Abgeordneten in den Landtag ein und war fortan auch 
wieder an der Regierung beteiligt. Die Machtergreifung der 
Nationalsozialisten in Deutschland im Friihjahr 1833 hatte 
auch auf Liechtenstein Auswirkungen: deutsche Zeitungen be- 
gannen in einem grossdeutschen und rassistischen Propaganda- 
feldzug auch über Liechtenstein feindselige Artikel zu schrei- 
ben, und im Fürstentum selbst gab es eine wachsende Zahl 
von Symphatisanten des Nazi-Regimes. Aus diesem Grunde stimmte
	        

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