Volltext: Peter Kaiser

  
  
  
Verfassungs- 
diskussionen 
136 
  
  
  
Verfassung 
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llgemeine Bestimmungen 
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2. Das Land istvon allen Feudallasten frei: es ist nicht mehr grundherr- 
. Das Land kann nie ein Majorat, oder Fideicommiss des liechtenstei- 
. Das Land erkennt als erbliches Oberhaupt den jetzt regierenden 
. Da das Land ein souveränes Land geworden, haben die Domänen 
Das Gebiet von Liechtenstein ist deutsches Bundes-Land. 
lichen Diensten, od. Lasten unterworfen. 
nischen Hauses sein, nie veräussert oder andern Ständen einverleibt 
werden, ohne freie Einwilligung aller stimmfähigen Bürger. 
Fürsten u. dessen männliche Nachkommen nach der Successions- 
ordnung des fürstl. Hauses. 
auch aufgehórt, Dominikalgut zu sein: sie sind Staatsdomünen, blei- 
ben aber im Genuss des jedesmal regierenden Fürsten, wofür dieser 
auf alle u. jede Civilliste oder derartige Ansprüche für sich u. ihr 
7; 
SN 
  
Haus für immer zu verzichten hat. 
. Indem das Land zu klein u. wenig ergiebig an Hilfsquellen ist, so (...) 
  
  
1848 wurde in Liechtenstein ein 
Gremium gewählt, das eine Verfas- 
sung ausarbeiten sollte. Kaiser weil- 
te damals in Frankfurt, legte aber ei- 
ne Verfassungsskizze und einen 
ausführlichen Entwurf vor, auf den 
sich der Verfassungsrat stützte. Bei 
Kaiser hätte das demokratische 
Prinzip die monarchische Gewalt 
dominiert. Verschiedene Vorschlä- 
ge des Verfassungsrates flossen in 
die von Alois II. erlassenen «Über- 
gangsbestimmungen» (1849) ein, 
eine konstitutionelle Verfassung er- 
hielt das Fürstentum aber erst 1862. 
— Abgebildet sind die ersten Arti- 
kel der von Kaiser geschriebenen 
«Allgemeinen Bestimmungen» zu 
einer Verfassung. Liechtenstein er- 
scheint als Mitglied des Deutschen 
Bundes.
	        

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