Volltext: Fürst und Volk

Unser Staat - Das Fürstentum Liechtenstein 
  
  
Die Staatsform 
  
   
    
  
  
  
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Liechtenstein ist eine Erbmonarchie. 
Der Landesfürst wird nicht vom Volk 
gewáhlt, sondern die Hausgesetze des 
Fürstenhauses bestimmen den Nach- 
folger. Dabei gilt das Gesetz der männ- 
lichen Erbfolge. 
Durch den Familienvertrag aus dem 
Jahre 1606 wurde eine neue Erbfolge- 
ordnung eingeführt. Danach wird beim 
Tod eines Familienoberhauptes der Erst- 
geborene (- Primogenitus) der áltesten 
Linie neues Familienoberhaupt. Diese 
Erbfolge nennt man Primogenitur. 
Der Familienvertrag von 1606 erklärte 
auch die wichtigsten Güter der Familie — 
VERFASSUNG 
  
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dazu gehörten später auch das Fürsten- 
tum Liechtenstein und die fürstlichen 
Kunstsammlungen — zu einem unver- 
käuflichen und unteilbaren Familienbe- 
sitz. Obwohl dieser Familienvertrag wie- 
derholt ergänzt wurde, bildet diese Erb- 
folgeordnung noch heute die Grundlage 
für die Thronfolge in Liechtenstein. 
In einer konstitutionellen Monar- 
chie ist der Fürst als Staatsoberhaupt 
an die Verfassung (constitutio = Verfas- 
sung) gebunden. 
Das Staatswesen ruht auf demokrati- 
scher Grundlage. Das Volk hat in der 
Verfassung ganz bestimmte und sehr 
 
	        

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