Volltext: Fürst und Volk

  
In grösseren Staatsgebilden Ist ver- 
ständlicherweise die Durchführung einer 
Versammlung aller Stimmbürger aus 
organisatorischen Gründen nicht mehr 
möglich. 
Deshalb tritt das Volk in diesem Falle 
das Recht zur Gesetzgebung an von ihm 
gewáhlte Vertreter ab. 
Statt «Vertreter» sagt man auch «Reprá- 
sentanten». Eine Vertreter- Demokratie 
bezeichnet man somit auch als 
reprásentative Demokratie. 
In einer reprásentativen Demokratie 
wáhlt das Volk seine Vertreter; diese ent- 
scheiden dann im Auftrag des Volkes. 
  
  
Grundbegriffe der Staatskunde Staats- und Regierungsformen 
Je nach Verfassung ist das Volk aber 
auch direkt an der Gesetzgebung betei- 
ligt (z.B. durch Initiative und Referen- 
dum). Diese Rechte sind aber von Staat 
zu Staat verschieden. In einigen Landern 
der Bundesrepublik Deutschland ist bei- 
spielsweise ein Referendum möglich, 
aber nur bei Entscheidungen, die das je- 
weilige Bundesland betreffen. 
Die repräsentative Demokratie wird 
auch als indirekte Demokratie be- 
zeichnet. 
(Beispiel: Bundesrepublik Deutschland, 
Italien, Osterreich, Frankreich) 
INDIREKTE 
(REPRASENTATIVE ) 
DEMOKRATIE 
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
Aju 
  
I> VERFASSUNG © 
  
  
  
  
  
 
	        

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