Volltext: Fürst und Volk

  
  
  
  
Die Beziehungen zur 
Dritten Welt stellen an 
sich Staatsaufgaben 
dar. Wir können jedoch 
durch unser Verhalten, 
zum Beispiel beim Ein- 
kaufen, Einfluss neh- 
men. Geld und Spen- 
denbereitschaft allein 
reichen nicht aus. 
Diese Anstrengungen 
müssen durch ein täg- 
liches umwelt- und 
entwicklungspolitisch 
bewusstes Verhalten 
gelebt werden. 
  
  
  
«Und wir Liechtensteiner können 
nicht tun, als ob uns die Welt 
nichts anginge. Wir alle haften 
solidarisch für die Not.» 
Regierungschef Dr. Gerard Batliner 
in seiner Ansprache zur Jungbür- 
gerfeier 1963 in Vaduz 
   
  
Menschen in der Drit- 
ten Welt werden als 
Arbeitstiere miss- 
braucht, damit wir 
móglichst günstig ein- 
kaufen kónnen. 
Bodenschätze, land- 
wirtschaftliche Produk- 
te und Tropenholz aus 
der Dritten Welt hinter- 
lassen dort Brachland, 
Wüsten und heimat- 
lose Menschen. 
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Die Dritte Welt fährt mit 
   
  
  
  
   
   
       
  
  
  
     
STAHL für den Rahmen 
z. B. aus Brasilien 
ALUMINIUM 
für die Felgen 
z. B. aus Agypten 
  
  
    
  
BENZIN (Erdöl) 
WOLFRAM für die Glühbirne 
z. B. aus Brasilien 
z. B. aus Arabien, Nigeria 
KAUTSCHUK für die Reifen 
z. B. aus Malaysia 
CHROM für verchromte Teile 
z. B. aus der Türkei 
SISAL-FASERN für den Sattel 
z. B. aus Kenia, Tanzania 
  
  
  
ZINK für = 
Messingteile 
Az. B. aus Peru 
ZINN für elektrische Kontaktteile 
z. B. aus Malaysia, Indonesien 
KUPFER für elektrische Leitungen 
z. B. aus Chile, Sambia 
NICKEL für die legierten Teile 
z. B. aus den Philippinen 
  
  
 
	        

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