Volltext: Fürst und Volk

  
2C 328/90 
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Fürstlich Liechtensteinisches Landgericht 
URTEIL 
Im Namen Seiner Durchlaucht des Landesfürsten! 
Das Fürstliche Landgericht in Vaduz erkennt durch den Richter Dr. 
Helmuth Neudorfer in der Rechtssache der klagenden Partei A. Holzer, 
Adresse, vertreten durch Dr. Kaiser, Rechtsanwalt, Vaduz, wider 
die beklagte Partei B. Bauherr, Adresse, vertreten durch Dr. Meier, 
Rechtsanwalt, Vaduz, wegen Sfr. 20.000,-- s.A. 
mu Recht: 
1. Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden 
Partei den Betrag von Sfr. 15.000,-- samt 5 $ 
Zinsen seit dem ... zu Handen des Klagsvertreters 
zu bezahlen, sowie die mit Sfr. 1.530,-- bestimmten 
Verfahrenskosten zu ersetzen; dies alles binnen 
4 Wochen bei sonstiger Exekution. 
2. Das Mehrbegehren der klagenden Partei auf Be- 
zahlung eines weiteren Betrages von Sfr. 5.000,-- 
samt 5 $ Zinsen seit dem ... wird 
abgewiesen. 
ENtscheidungsgründe 
Zur Nachricht 
Gegen dieses Urteil ist binnen der unerstreck- 
baren Frist von 4 Wochen ab Zustellung das 
Rechtsmittel der Berufung an das Fürstliche 
Obergericht in Vaduz zulässig. Die Berufung ist 
schriftlich in zweifacher Ausfertigung beim 
Fürstlichen Landgericht in Vaduz einzubringen, 
sie kann aber auch mündlich zu Protokoll erklärt 
werden. Sie hat eine bestimmte Erklärung, 
inwieweit das Urteil angefochten wird, die 
ebenso bestimmte kurze Bezeichnung der 
Gründe der Anfechtung (Berufungsgründe), 
das tatsächliche Vorbringen und die Beweis- 
mittel, durch welche die Wahrheit der Beru- 
fungsgründe erwiesen werden kann, und die 
Erklärung, ob die Aufhebung oder Abänderung 
des Urteils und gegebenenfalls welche Abän- 
derung beantragt werde (Berufungsantrag, zu 
enthalten. Im Rahmen der Berufungsanträge 
und Berufungsgründe können neue Angriffs- 
und Verteidigungsmittel, welche in erster 
Instanz nicht vorgebracht worden sind, insbe- 
sondere neue Tatsachen und Beweise, vor- 
gebracht werden. 
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