Volltext: Fürst und Volk

Ernennung von Richtern 
Die Ernennung von Richtern steht 
dem Landesfürsten aufgrund der Vor- 
schläge des Landtages zu, und zwar der 
Landrichter, der Richter des Obergerich- 
tes und des Obersten Gerichtshofes 
(Art.102) und des Vorsitzenden der Ver- 
waltungsbeschwerdeinstanz (Art. 97). 
Ferner unterliegt die Wahl des Präsiden- 
ten des Staatsgerichtshofes der landes- 
fürstlichen Bestätigung (Art. 105). 
Die Organisation der Gerichte ist im 
Gerichtsorganisationsgesetz geregelt. 
Wie die Ernennung der Regierungsmit- 
glieder liegt auch die Ernennung der 
Richter nicht im freien Ermessen des 
Fürsten, sondern er ist an den Vorschlag 
des Landtages gebunden, der sein Vor- 
schlagsrecht in Form der geheimen Wahl 
mit absolutem Mehr ausübt. 
WAHLURKUNDE 
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