Volltext: Fürst und Volk

  
  
Einvernehmen mit dem Landtag 
und auf dessen vos, a 
i ur 
Stellvertretung Semer 
des Landesfürsten 
x Verfassung vom 
Im 
ernenne Ich in 
5. Oktober 1921 
gemäss Artikel 79 de 
HERAN HANS BRUNHART, BALZERS 
i zum 
für eme Amtsdauer von Vier Jahren 
DES 
FÜRSTENTUMS LIECHTENSTEIN 
5. Juni 1989 
ML 
Schloss Vaduz, am 
142 
  
  
Unser Staat - das Fürstentum Liechtenstein Der Landesfürst 
Ernennung der Regierung 
Eine der wichtigsten Aufgaben des Lan- 
desfürsten besteht in der Ernennung der 
Kollegialregierung. Allerdings kann 
der Fürst seit 1921 die Regierung nicht 
mehr nach seinem Ermessen aussuchen 
und zusammenstellen. Er ernennt sie 
einvernehmlich mit dem Landtag auf 
dessen Vorschlag (Art. 79). Der Fürst 
muss also den Personalvorschlag des 
Landtages abwarten. Er ist aber — anders 
als etwa der Präsident der Bundesrepu- 
blik Deutschland, der den gewählten 
Bundeskanzler ernennen muss - nicht 
verpflichtet, dem Vorschlag ganz oder 
teilweise zu folgen. Er kann die Ernen- 
nung eines Regierungschefs oder auch 
einzelner Regierungsráte, die ihm nicht 
genehm sind, ablehnen und sich neue 
Vorschláge machen lassen (was bisher 
allerdings noch nie geschehen ist). 
Die liechtensteinische Regierung 
benótigt also für ihre Ernennung das 
Vertrauen des Fürsten in gleicher 
Weise wie die Wahl durch den Landtag. 
 
	        

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