Volltext: Fürst und Volk

    
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Unser Staat - Das Fürstentum Liechtenstein 
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Vor Empfangnahme der Erbhuldigung muss der 
Regierungsnachfolger in einer schriftlichen 
Urkunde aussprechen, «dass er das Fürstentum 
Liechtenstein in Gemässheit der Verfassung 
und der übrigen Gesetze regieren» wird. 
Diese Erklärung hat der Thronfolger Hans-Adam 
am 13. November 1989 abgegeben. 
Der Landesfürst 
Legalitätsversicherung 
Als Verpflichtung ist dem Fürsten auf- 
erlegt, dass er noch vor der Erbhuldigung 
unter Bezug auf die fürstlichen Ehren 
und Würden in einer schriftlichen 
Urkunde eine Legalitätsversiche- 
rung in dem Sinne abgibt, dass er das 
Fürstentum Liechtenstein in Gemässheit 
der Verfassung und der übrigen Gesetze 
regiert, seine Integrität erhält und die 
landesfürstlichen Rechte unzertrennlich 
und in gleicher Weise beobachten wird 
(Art. 13). 
Die Staatsgewalt ist im Fürsten und im 
Volk verankert und wird von beiden 
gemäss der Verfassung ausgeübt. Nach 
diesem Grundsatz, der keine Aufteilung 
der Souveränität darstellt, können weder 
Fürst noch Volk jeweils allein staats- 
rechtlich handeln - der Fürst nicht durch 
die Regierung, das Volk nicht durch den 
Landtag. Sie sind angewiesen auf einver- 
nehmliches Zusammenwirken, wobei 
auffállt, dass der Fürst nach der immer 
noch gültigen Verfassungs-Práambel 
Johann Il. seine Rechte nicht vom Volk, 
sondern ausdrücklich von Gottes Gnaden 
ableitet. Der jeweilige Thronfolger hat 
jedoch dem Volk schriftlich zu erkláren, 
dass er seine Regierungsrechte und 
-pflichten gemáss Verfassung und 
Gesetz wahrnehmen werde. Erst dann 
empfángt er die Erbhuldigung. 
 
	        

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