Volltext: Sprachwandel in Triesenberg (FL)

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M 13: 
Sprossvokalbildung bei <-rn-> (siehe S. 24) 
Beispiel: [g&ra] (6) 
Die Korpusbelege zeigen die Bildung des Sprossvokals.® 
M 16: 
Plural der Normalverben (siehe S. 28) 
Beispiele: [wiar wonan (52), jar folgad (22), 81 faäran (27)] 
Obwohl 23 Pluralformen nicht realisiert wurden (Umwandlung in Singular), sind die 
basismundartlichen Verhältnisse stabil.° 
1.2. Variable Merkmale 
Acht der 16 untersuchten Merkmale der Triesenberger Mundart werden variabel 
realisiert, sechs phonologische und zwei morphologische (M 14 und M 15). 
Es sei hier nochmals erwähnt, dass die künstliche Gesprächsituation des Interviews viele 
Nachteile mit sich bringt, die das Ergebniss beeinflussen können. In nätürlicher 
Gesprächssituation wären die Neuerungsanteile anders ausgefallen, vermutlich etwas 
geringer. Weil der Störfaktor aber für alle untersuchten Merkmale gegeben war, sind 
die Neuerungsanteile miteinander vergleichbar. 
M 4: 
Mhd. <ae> Fa A (siehe S. 19) 
Beispiel: [re [sa] z=7> [rs fsa] (26) 
Der Wandel des Phonems verläuft nicht zu den Verhältnissen, wie sie im Tal bestehen. 
% Zwei Abweichungen gegenüber 287 basismundartlichen Formen. Eine Abweichung 
stammt von Informantin Nr. 10. 
7 Zwei Abweichungen gegenüber 323 basismundartlichen Formen. Eine Abweichung 
stammt von Informantin Nr. 10. 
4 2 Wandel von... nachte.
	        

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