Die Tabelle (Tab. 1) zeigt die Entwicklung aller Steuereinnahmen von Land und 
Gemeinden von 1922 bis 2000. Die Steuereinnahmen stiegen nach dem zweiten Weltkrieg 
markant an. Beim Anteil der Gemeinden zeigt sich nach 1970 ein Rückgang. Zu beiden 
Phänomenen gab es starke Resonanz in den Debatten des Landtages. Die Struktur der 
Einnahmen war, gemäss Berechnungen von Wilfried Oehry in den Jahren 1930 und 2000 
gleich geblieben. Die Gesellschaftssteuern machten in diesen Jahren jeweils 50 Prozent 
der Einnahmen aus, 20 Prozent die Abgaben natürlicher Personen, 19 bis 26 Prozent die 
Zölle und Mehrwertsteuern und der Rest die Erbfall- und Billetsteuer. Dazwischen 
verschoben sich die Verhältnisse. Der Anteil der Gesellschaftssteuer sank bis 1950 auf 
20,2 Prozent und stieg bis 1980 wieder auf 50,6 Prozent. Die Vermögens- und 
Erwerbssteuer erreichte den höchsten Anteil 1950 mit fast 40 Prozent und sanken bis 
1990 auf 26,6 Prozent. Der Anteil der Zölle sank von 1940 bis 2000 von 28,2 auf 4,3 
Prozent. Das Verschwinden der Zolleinnahmen wurde durch die 1941 eingeführte 
Warenumsatzsteuer ausgeglichen. Merki betont das starke Wachstum des Haushalts und 
die aussergewöhnliche Einnahmenstruktur im Vergleich zu anderen Ländern. 161 
MM Gesetzesänderungen 
EM Motionen, Anfragen und Postulate 
Fig. 4: Anzahl Seiten Protokoll 
90 
67.5 
45 
22,5 
1950 1952 1954 1956 1958 1960 1962 1964 1966 1968 1970 1972 1974 1976 1978 
1651 Ebd., S. 186. 
57
        

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