Volltext: Balzner Neujahrsblätter (2011) (2011)

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Juniorenmannschaft 
und ihr Trainer. Hin 
tere Reihe v.L: Marco 
Nigg, Martin Müller, 
Wolfgang Trick, 
Mario Wolfinger, 
Thomas Kaufmann, 
Herbert Fantina. 
Vordere Reihe v.L: 
Norman Bürzle, 
Thomas Frick, Marco 
Willi, Daniel Wille, 
Patrick Vogt. 
er einen der Spieler gefragt. Es war Wil 
helm Nägele, wie sich später herausstellte. 
«Du hast ja keine richtigen Schuhe an», 
habe dieser lakonisch festgestellt. Herbert 
ging nach Hause, wechselte die Schuhe und 
kam auf den Platz zurück, um mitzuspie 
len. «Am Sonntag haben wir keinen Goalie, 
du musst ins Goal», sei ihm mitgeteilt wor 
den. Obwohl er noch nie in einem Goal 
gestanden hatte, sagte er zu. Es handelte 
sich um ein Freundschahsspiel der Mann 
schah Balzers III gegen die eigenen Junio 
ren mit Erich Bürzle, Paul Büchel und 
Konsorten. Damit hätte er diese auch gleich 
kennengelernt, und seine Leistung sei gar 
nicht so schlecht gewesen. 
Engagiert - auch im Winter 
Kollegen und Freunde zu finden, war für 
ihn nie schwer. Marlis war im Turnverein, 
die Töchter anfangs auch. «Später bin ich 
mit ihnen zum Skifahren gegangen. Meine 
Älteste, Sandra, begleitete ich einmal ins 
Malbun zu einem Talenterennen. Sie war 
damals ungefähr fünf Jahre alt. Emil Vogt 
hatte gemeint, ich sollte sie anmelden. 
Einen Preis bekämen schliesslich alle. Sie 
fuhr dann auch gut. Also meldete ich sie 
zum Skiclub an und wurde schliesslich 
selbst auch Mitglied. Aber auch die Jünge 
ren beiden waren mit Leib und Seele dabei 
und wurden sogar Jugendmeisterinnen. 
Das veranlasste mich, ein bisschen Trainer 
zu spielen - ungefähr fünfzehn Jahre lang. 
Das war eine schöne Erfahrung, die ich 
nicht missen möchte!» Die Zusammen 
arbeit mit den Jungen hat Herbert Fantina 
immer grosse Freude gemacht. Manche, die 
er von damals kennt, rufen ihm heute noch 
zu und erinnern ihn an diese Zeit. 
Was hat sich verändert? 
Was hat sich in Balzers in diesen Jahren 
verändert? Früher habe man jeden gekannt. 
Beim Passiveinzug für den Fussballclub sei 
ihm mit den Jahren aufgefallen, dass im 
mer mehr fremde Gesichter hinter den Tü 
ren auftauchten. Er sei ja auch mal ein 
«Auswärtiger» gewesen. «Anfangs hat man 
nur Balzner angetroffen, hin und wieder 
einen Italiener, wie Gino, der bei uns Fuss- 
ball gespielt hat. In den Beizen wurde ge 
sungen und musiziert. Ich kann mich noch 
gut erinnern: Harald Hasler spielte die 
Handorgel. Die Frauen wurden ins <Höfle> 
eingeladen. Das Bier, das uns bezahlt wurde, 
konnten wir gar nicht trinken.» 
Die Arbeit hat sich auch verändert. «Bei 
meiner Ankunft in Liechtenstein gab's noch
	        

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