Volltext: Balzner Neujahrsblätter (2009) (2009)

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Originaldegen, 
Tschako und Waffen 
rock des General 
stabschefs von 1914 
bis 1918, Theophil 
Sprecher von Bemegg. 
Werbeträger für die Armee sein. Deshalb 
sind die Exponate des Museums mit viel 
Liebe und Sorgfalt gepflegt und arrangiert 
worden. 
Die Stadtgemeinde Maienfeld konnte im 
Zuge der Umsetzung der Armee XXI das alte 
Arsenal auf der Passhöhe vom Bund er 
werben und hat es in der Folge für die Dauer 
von hundert Jahren der Militärhistorischen 
Stiftung Graubünden zur Einrichtung und 
zum Betrieb eines Militärmuseums vermie 
tet. Damit schuf sie ein weiteres Kulturgut 
in der Region Sarganserland, Fürstentum 
Liechtenstein und Bündner Herrschaft, wel 
ches seit der Eröffnung die beachtliche Zahl 
von rund 5'000 Besuchern anlockte. 
Wanderung zu militärhistorischen 
Objekten in der Umgebung 
Das Museum ist auch Ausgangspunkt für 
einen Rundgang zu weiteren Objekten aus 
der Militärgeschichte. Wer sich neben dem 
Ausstellungsbesuch historisch interessante 
Gebäude ansehen will, der findet inner- und 
ausserhalb des Kasernenareals mehrere 
solcher Zeitzeugen aus vergangenen Jahr 
hunderten: 
- Guschaturm am Ende der Festungsmauer, 
an der rechten Talflanke; erreichbar in 
einer etwa 20-minütigen Wanderung ab 
Parkplatz nordöstlich der Kaserne auf 
dem Wanderweg in Richtung Dörfchen 
Guscha. 
Er wurde in der Zeit des Krimkrieges 
(1853-1855) als redimensionierte Kopie 
des Malakoff-Turmes der Festung in 
Sebastopol erbaut, erlaubte die Fernauf 
klärung und bildete das Ende der Fes 
tungsmauer. 
- Batterie Herzog (Befestigungsanlagen), 
an der linken Tahlanke gegen den Flä- 
scherberg, erbaut 1859 unter General 
Hans Herzog; erreichbar in einer etwa 
10-minütigen Wanderung ab südwestli 
chem Parkplatz der Kaserne in Richtung 
Fläscherberg. 
- Blockhäuser auf dem Fläscherberg, er 
stellt 1848 nach den Plänen des Kantons 
ingenieurs La Nicca, zwecks Verhinderung 
einer möglichen gegnerischen Umgehung
	        

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